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Grennline ... auf der Homepage der kommunalen Stiftungen.
Die Stiftungsgeschäfte werden treuhänderisch von der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen
der [img title="Stadt Muenster" height="20" width="120"]66[/img] geführt.



Spende im Fackelschein für die Mitmachkinder - „Sportler für Kinderhilfe“ haben 2.000 Euro erlaufen

Geld und Geschenke hatten die Sportler für Kinderhilfe für die Mitmachkinder im Gepäck. Carsten Wierbrügge, Sportler für Kinderhilfe (3.v.l.), Petra Woldt, Stiftung Mitmachkinder (4.v.l.) und Alexander Fritsch-Albert, Westfalen AG (5.v.l.).

Grennline Der Verein `Sportler für Kinderhilfe` hat der Stiftung Mitmachkinder 2.000 Euro gespendet. Mit einem Fackellauf haben die Sportler das Geld und noch ein paar Geschenke zum Rathaus gebracht. Dort hat Alexander Fritsch-Albert in Vertretung für die Schirmherrin der Sportler für Kinderhilfe, Renate Fritsch-Albert, das Geld an Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder übergeben. „Das Geld haben wir in diesem Jahr erlaufen und gesammelt“, sagt Carsten Wierbrügge, Vorstand des Vereins. „Wir waren zum Beispiel beim Leonardo Campus Run, bei der Montgolfiade Münster, beim Giro und beim 1. Hammer Tierparklauf dabei.“ Der Verein Sportler für Kinderhilfe ist aus der Betriebssportgruppe der Westfalen AG entstanden. Der Verein ist unabhängig, wird jedoch tatkräftig von dem Unternehmen unterstützt. „Wir bleiben auch Partnerin des Vereins“, sagt Alexander Fritsch-Albert von der Westfalen AG.
Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder freut sich über die Spende. „Nur durch solche Aktivitäten und gute Ideen können wir unsere Mitmachkinder nachhaltig fördern“, sagt Woldt. Die Stiftung Mitmachkinder setzt sich für Kinder in Münster ein, deren Eltern wenig Geld haben. Aus einem Stiftungsfond bekommen arme Kinder zum Beispiel Sport- oder Musikkurse bezahlt. Ergänzend dazu gibt es die Mitmachpaten. Mitmachpaten schenken Kindern Zeit und helfen ihnen dabei, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.
„Wir haben uns gefreut die Mitmachkinder in diesem Jahr einen Schritt auf ihrem Weg begleiten zu dürfen“, sagt Wierbrügge. 2012 wenden sich die Sportler für Kinderhilfe nun einem neuen Projekt zu, bei dem es um die Unterstützung des Vereins Kaktusblüte Hamm e.V. geht. „Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern muss stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten“, sagt Wierbrügge.
Die Sportler für Kinderhilfe hoffen, dass sich ihnen weitere Vereine ebenso wie Einzelsportler anschließen. „Auch sind andere Unternehmen als Partner herzlich willkommen, damit wir den Verein Sportler für Kinderhilfe weiter aufbauen können.“ Die Sportart spielt dabei übrigens keine Rolle. Ob gelaufen wird, geschwommen oder Rad gefahren, bei ´Sportler für Kinderhilfe´ zählt allein die Motivation den Sport für einen sozialen Zweck einsetzen zu wollen.
Informationen zum Verein ´Sportler für Kinderhilfe´ sind im Netz unter [link="http://www.sportler-fuer-kinderhilfe.de"][/link] Informationen zur Stiftung Mitmachkinder sind unter [link="http://www.mitmachkinder.de"][/link] zu finden.

zu den Presseartikeln:
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Geld und Zeit für arme Kinder - Zwei Jahre Stiftung Mitmachkinder

v.l. Verena Strozyk, Projekteitung Mitmachpaten, Heidrun Strotmann, Mitmachpatin, Thomas Paal, Sozial- und Stiftungsdezernet, und Benjamin Sonsalla, Mitmachpate

Grennline Knapp 200 Kinder haben bisher von der Stiftung Mitmachkinder Fördergelder bekommen. Außerdem sind fast 15 Patenpaare auf den Weg gebracht worden. „Ich bin sehr froh, dass die Stiftung Mitmachkinder so vielen Kindern in Münster Gutes tut“, sagt Münsters Sozial- und Stiftungsdezernent Thomas Paal. „Die Stiftung arbeitet seit zwei Jahren erfolgreich daran, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien nicht ausgegrenzt, sondern individuell gefördert werden.“ Zwei Säulen hat die Stiftung Mitmachkinder, das Förderprogramm Mitmachkinder und das Patenprogramm Mitmachpaten. Damit Kinder aus ärmeren Familien auch außerhalb der Schule an Aktivitäten teilnehmen können, gibt es Geld aus dem Förderprogramm, zum Beispiel für Sport, Kultur und Freizeit, aber auch für Nachhilfe. Im Patenprogramm schenken Mitmachpaten Kindern Zeit. Dabei entstehen langfristige Patenschaften, in denen sich Paten und Patenkinder einmal in der Woche treffen und diese Zeit gemeinsam gestalten.
Obwohl es jetzt bundesweit das Bildungs- und Teilhabepaket gibt, ist das Förderprogramm der Stiftung Mitmachkinder auch weiterhin ein wichtiger Baustein für die Förderung von Kindern aus einkommensschwachen Familien. „Im Teilhabepaket sind 10 Euro pro Monat für das Mitmachen in Sport, Kultur und Freizeit vorgesehen“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen Münster, wo auch die Stiftung Mitmachkinder angedockt ist. „Wenn dann beispielsweise die Mitgliedschaft im Fußballverein bezahlt ist, haben die Kinder vielleicht noch keine Fußballschuhe oder es fehlen ganz andere Dinge. Hier kommt dann das Förderprogramm der Stiftung Mitmachkinder ins Spiel.“
Das Patenprogramm der Stiftung Mitmachkinder ist im Frühjahr 2011 an den Start gegangen und ergänzt seither das Förderprogramm. Die Mitmachpaten sind Erwachsene, die sich freiwillig als Paten engagieren. „Die meisten unserer Mitmachpaten sind Studenten oder Rentner, aber auch Münsteraner mittleren Alters sind dabei“, sagt Verena Strozyk, die das Patenprogramm von der FreiwilligenAgentur aus leitet. „Ob Drachen steigen lassen, Geoca-ching, Basteln oder Fahrrad fahren, die Paten haben sehr viel Spaß daran, den wöchentlichen Patennachmittag gemeinsam mit ihren Patenkindern zu gestalten.“ Die Paten tauschen sich außerdem regelmäßig aus. Dabei geht es um ihre Erfahrungen ebenso wie um gute Ideen. Die Patenkinder sind in der Regel Grundschulkinder.
Ganz neu ist die Homepage der Stiftung Mitmachkinder. Wer sich also über die Stiftung Mitmachkinder informieren möchte, bekommt ab sofort alle Informationen kompakt und anschaulich aufbereitet unter [link="http://www.mitmachkinder.de"][/link]. Dort steht, wie es Fördergelder gibt, und wie Kinder einen Mitmachpaten bekommen können. „Ganz besonders wichtig ist aber das Engagement der Münsteraner“, sagt Petra Woldt. „Nur wenn es Menschen gibt, die für das Förderprogramm Mitmachkinder Geld spenden oder als Mitmachpaten Kindern Zeit schenken, kann die Stiftung Mitmachkinder auch weiterhin Gutes tun.“




Mitmachkiste für Mitmachkinder - K + G Agentur für Kommunikation spendet für Patenprogramm

Foto: (v.l.) Michael Kortüm und Julia Unger, K + G Agentur für Kommunikation, Petra Woldt, Stiftung Mitmachkinder und Verena Strozyk, Patenprogramm Mitmachpaten.

Grennline „mission kindsköpfe“ nennt die K + G Agentur für Kommunikation ihre jährliche Spendenaktion. Die Agentur, die seit über 15 Jahren ihren Sitz in Münster hat, unterstützt regelmäßig gemeinnützige Projekte und Initiativen in der Stadt und in der Region. „Wir möchten uns für Menschen einsetzen, die oft aus dem Blick geraten“, sagt der Geschäftsführer der K + G Agentur, Michael Kortüm. „Deshalb haben wir uns dafür entschieden, mit unserer jährlichen Spende immer Kinder und Jugendliche aus armen Familien zu unterstützen.“
In diesem Jahr geht das Geld, eine Summe von 2 000 Euro, an die Stiftung Mitmachkinder. Die Stiftung Mitmachkinder hilft armen Kindern in Münster, ihre Talente und Fähigkeiten zu entwickeln. Das macht die Stiftung Mitmachkinder mit einem Förderprogramm und einem Patenprogramm. Konkret kommt das Geld dem Patenprogramm der Stiftung Mitmachkinder zu Gute. Von dem Geld wird eine Mitmachkiste mit Sport- und Spielsachen für die Mitmachkinder und ihre Paten gefüllt. „Die Paten unternehmen ja mit ihren Patenkindern gemeinsam etwas“, sagt Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder. „Da fehlen aber oft Spielsachen wie der Fußball oder das Federballset. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir jetzt mit der Spende der K + G Agentur für Kommunikation unsere Mitmachkiste gut füllen können.“

Die Stiftung Mitmachkinder ist ein Stiftungsfonds, der auf Spenden und Zustiftungen aus der Bürgerschaft und von örtlichen Unternehmen angewiesen ist und von den Kommunalen Stif-tungen Münster treuhänderisch verwaltet wird.
Das Patenprogramm der Stiftung Mitmachkinder ist bei der FreiwilligenAgentur Münster angesiedelt. Wer Informationen zum Patenprogramm braucht oder wer selbst Mitmachpate werden möchte, kann sich bei der FreiwilligenAgentur Münster an Verena Strozyk wenden, Tel. 0251 492-5973 oder [email="strozyk@stadt-muenster.de"][/email].
Wer sich finanziell für die Mitmachkinder engagieren möchte, spendet auf das Konto der Sparkasse Münsterland Ost, Konto-Nr. 34210203, BLZ 40050150. Ansprechpartnerin für Spenden oder Aktionen zugunsten der Stiftung Mitmachkinder ist Petra Woldt, Leiterin der Kommunalen Stiftungen, Tel. 0251 492-5900 oder [email="woldt@stadt-muenster.de"][/email].



Tag der Selbsthilfe 2011 am 16.07.2011 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Lambertikirchplatz

Werben für den Marktplatz Selbsthilfe am 16.07.2011 (v.r): Gabriele Markerth, Renate Ostendorf und Anne Friedrich

Grennline Es ist soweit !

Unter dem Motto: "Wir sind da" präsentieren sich rund 60 Selbsthilfegruppen auf dem Lambertikirchplatz.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei am Samstag, den 16.07.2011 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr!

Der Tag der Selbsthilfe war ein voller Erfolg!

zu den Presseartikeln:

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"Sportler für Kinderhilfe" ist eine neue Initiative in Münster.Heute starten die Sportler beim Leonardo-Campus-Run für einen guten Zweck und zwar für "Mitmachkinder Münster"

Grennline Infos:
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Bürgerbrunch unter Promenaden-Bäumen am 18.09.2011

Grennline Die Stiftung Bürger für Münster lädt erneut in diesem Jahr zum Bürgerbrunch vorm Schloss am Sonntag, 18.09.2011 in der Zeit von 11.00 Uhr - 15.00 Uhr


zum Presseartikel:
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Die Tische sind fast alle vergeben!

zu den Presseartikeln:
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In Sonne investiert

Grennline Die Kommunale Stiftung Siverdes beteiligt sich mit 500.000 € an der Photovoltaik-Anlage auf der Zentraldeponie Coerde.

Mehr dazu:

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Grennline Areal an der Gartenstraße 84 - 92 wird neu entwickelt. Mehr dazu unter

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zum Zeitungsartikel:

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Keine Drogen hinterm Steuer Projektidee von eve&rave gewinnt Preis „aktiv für junge Menschen“

Gruppenbild der Preisträger

Grennline Immer mehr junge Erwachsene nehmen Partydrogen und setzen sich dann ans Steuer. Die Zahl der Delikte im Straßenverkehr, bei denen illegale Drogen im Spiel waren, hat sich in den letzen 10 Jahren etwa vervierfacht. Um diesen gefährlichen Trend zu stoppen, hat der Verein eve&rave eine Projektidee entwickelt, die jetzt beim Preis „aktiv für junge Menschen“ mit Gold ausgezeichnet wurde. Im Projekt „Drogenprävention im Straßenverkehr“ sollen ehrenamtliche Mitglieder von eve&rave sollen Fahrschulen in Münster besuchen und mit den jungen Fahrschülern über Drogenkonsum im Straßenverkehr sprechen. Dieses Vorgehen ist deshalb sinnvoll, weil viele Jugendliche lieber Ratschläge von Gleichaltrigen als von Eltern, Lehrern oder Ausbildern annehmen. Diese Projektidee hat die Jury auf ganzer Linie überzeugt. Eve&rave kann sich nun über ein Fördergeld von 5 000 Euro freuen. „Wir werden jetzt direkt damit anfangen, unsere Projektidee umzusetzen“, sagte Matthias Schubring von eve&rave bei der Preisverleihung, die am Abend in der Sky Lounge am Hafen stattfand.
Silber ging an das Projekt „Sozialführerschein“ der Westfalenfleiß GmbH. In diesem Projekt, das bereits seit 2009 läuft, machen Schüler der Klassen 9 und 10 außerhalb der Schule ein freiwilliges Praktikum in einer Einrichtung der Westfalenfleiß. So lernen sie die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung kennen. Gleichzeitig erfahren die Schüler, wie wichtig ihr freiwilliges Engagement ist, und sie machen außerdem erste berufsorientierende Erfahrungen. Nach dem Praktikum bekommen die Schüler einen „Sozialführerschein“. Das Projekt wird jetzt mit 3 000 Euro gefördert.
Das KSJ-Schülerforum Cafe Lenz ist für sein Projekt „lenz24.info“ mit dem Bronzepreis ausgezeichnet worden. Das Projekt will über Blog, Facebook und Twitter bei Jugendlichen Interesse für politische Themen wecken. Ein ehrenamtliches Redaktionsteam bereitet aktuelle Nachrichten jugendgerecht auf. Das Projekt, das in engem Dialog mit den jungen Menschen entwickelt wurde, bekommt die Fördersumme von 2 000 Euro.
Der Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Stiftung* Bürgerwaisenhaus wurde zum zweiten Mal verliehen. Gesucht wurden herausragende Projekte oder Projektideen im Jugendbereich ausgezeichnet. Dabei spielt das freiwillige Engagement von jungen Menschen eine wichtige Rolle. Die Projekte sollen außerdem jungen Ehrenamtlichen Möglichkeiten der Mitgestaltung und der Weiterqualifizierung geben.
Eine Jury unter dem Vorsitz der Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke hat die Preisträger ausgewählt. Die bisherige Sprecherin des Jugendrates, Lea Stiller, wirkte ebenso mit wie zwei Vertreter der münsterschen Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit, nämlich Sprecher Dieter Schönfelder vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Münster und sein Stellvertreter Stefan Bommes vom Regionalbüro der Jugendseelsorge im Bistum Münster beteiligt. Hinzu kamen Florian Steinforth als Vorsitzender der Stiftungskommission sowie Anne Hakenes, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster.

zu den Presseartikeln:
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zum Video:
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Brücken bauen für mehr Verständigung - Freiwilligenagentur ruft Sprachhelferpool ins Leben

(v.l.) Evers (Fa)und Sprachhelfer Sharam Amini, Aniko Richter.

Grennline Für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich in der deutschen Sprache noch nicht so zu Hause fühlen, ist jeder Gang zur Behörde, zum Arzt oder zum Elternsprechtag schwierig. Oft werden die eigenen Kinder als Übersetzer mitgenommen, die aber mit der Situation meistens überfordert sind. Hier hilft ab sofort der Sprachhelferpool der Freiwilligenagentur Münster. „Mit unserem Sprachhelferpool wollen wir Brücken bauen“, sagt Martina Kreimann, Leiterin der Freiwilligenagentur Münster. „Für die Sprachhelfer ist der Pool eine gute Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren und mit ihren Kompetenzen Gesellschaft mit zu gestalten.Für die Menschen, die Sprachhelfer brauchen, bedeutet das Unterstützung, damit sie ihren Alltag besser bewältigen können.“ Der Sprachhelferpool ist aber nicht so angelegt, dass sich Einzelpersonen, die Übersetzungshilfen
brauchen, einfach melden können. Nur gemeinnützige Organisationen oder Initiativen können Sprachhelfer nachfragen. „Damit stellen wir sicher, dass die Sprachhelfer auch begleitet werden“, sagt Andrea Evers, die das Projekt „Sprachhelferpool“ bei der Freiwilligenagentur leitet. „Dabei geht es um einen guten Umgang mit den freiwilligen Sprachhelfern, um die Anerkennung für das, was sie tun, und natürlich auch um ganz praktische Dinge, wie zum Beispiel den Versicherungsschutz für die Freiwilligen.“ Die Organisationen, die Sprachhelfer bei der Freiwilligenagentur nachfragen, werden dazu entsprechend beraten. Fast 20 Organisationen haben schon ihr Interesse an Sprachhelfern bekundet. Darunter sind beispielweise das Altenwohnheim, das Sprachhelfer für Plauderstunden sucht, die Wohnungslosenhilfe, die Übersetzungshilfen braucht, wenn wohnungslose Zuwanderer zum Arzt gehen, oder die Grundschule, die Sprachhelfer am Elternsprechtag einsetzen möchte. Im Sprach-helferpool der Freiwilligenagentur sind im Moment acht Sprachhelfer. Sharam Amini und Aniko Richter sind zwei von ihnen. Mit Iranisch und Ungarisch sind die beiden am Start. Beide wissen, wie es ist, wenn man sich nicht gut verständigen kann und möchten gerne helfen. Sie freuen sich schon auf ihre ersten Einsätze. „Wir brauchen noch ganz viele Freiwillige, die Fremdsprachen können und die, genauso wie Sharam Amini und Aniko Richter,
Lust haben, Sprachhelfer zu werden“, sagt Kreimann. Die Sprachhelfer werden in die Datenbank der Freiwilligenagentur aufgenommen. Auf der Homepage der Freiwilligenagentur erscheinen die Daten aber nur anonymisiert. Die genauen Kontaktdaten der Sprachhelfer werden nur an die Organisationen und Initiativen weitergegeben, die sich direkt bei der Freiwilligenagentur melden. Wer Sprachhelfer werden und in den Pool aufgenommen werden möchte ist am 15. März 2011 um 16.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Gesundheitshaus im Raum 402 eingeladen. Weitere Fragen beantwortet die Freiwilligenagentur
Münster unter der Telefon-Nr. 0251 492–5970 oder per Mail [email="freiwilligenagentur@stadt-muenster.de"][/email]. Informationen sind auch im Netz unter [link="http://www.freiwilligenagentur-muenster.de"][/link]

zum Presseartikel der WN vom 09.03.12011:
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Mitmachkinder und Mitmachpaten - Westfalen AG spendet 8 000 Euro

Foto: Stadtrat Thomas Paal freut sich über die Spende der Westfalen AG an die Stiftung Mitmachkinder, die Renate Fritsch-Albert (Mitte) stellvertretend für das Unternehmen übergeben hat. Die Spendeübergabe fand in der Melachthonschule in Coerde statt, wo bereits mehrere Kinder von der Stiftung Mitmachkinder gefördert werden. Ganz links im Bild, die Leiterin der Melanchthonschule, Anke Diekmann.

Grennline 150 Kinder in Münster sind schon Mitmachkinder. Ihre Eltern haben wenig Geld und konnten bisher für ihre Kinder wichtige Dinge nicht möglich machen. Genau hier hat die Stiftung Mitmachkinder geholfen. Damit die Kinder auch außerhalb der Schule an Aktivitäten teilnehmen können, bezahlt die Stiftung den Kindern zum Beispiel Sport- und Musikkurse. So können die Kinder dabei sein und werden gleichzeitig individuell gefördert.
Damit möglichst viele Kinder gefördert werden können, ist die Stiftung Mitmachkinder auf Spenden angewiesen. Mit 8.000 Euro fördert die Westfalen AG aus Münster nunmehr die Stiftung. Renate Fritsch-Albert, Vorsitzende des Vorstandsstabes der Westfalen AG: „Wir haben in den letzten Monaten gezielt nach einem solchen Projekt gesucht, um unsere sozialen Aktivitäten stärker auf zukunftsweisende Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen auszurichten.“ Durch den Sozial- und Stiftungsdezernenten der Stadt Münster, Thomas Paal, und Petra Woldt als Leiterin der Kommunalen Stiftungen sei man bei der Westfalen AG auf die Mitmachkinder aufmerksam geworden. Die Ziele der Stiftung überzeugten, passen sie doch genau in unsere Zeit. Fritsch-Albert: „Unsere Gesellschaft muss mehr tun, damit Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen mit besseren Zukunftsperspektiven aufwachsen können.“ Bildung und soziale Integration seien dazu erforderlich. Paal führt dazu aus: „Ich freue mich sehr, dass die Mitmachkinder gerade heute wieder eine größere Spende bekommen haben und danke Renate Fritsch-Albert und der Westfalen AG sehr herzlich dafür“.
Mitmachkinder brauchen aber auch Mitmachpaten. Das Projekt Mitmachpaten ist Ende des vergangenen Jahres angelaufen und wird von der FreiwilligenAgentur Münster koordiniert. Ehrenamtliche Mitmachpaten übernehmen für die Kinder Verantwortung auf Zeit. „Diese persönlichen Eins-zu-eins-Beziehungen bieten über finanzielle Leistungen der Stiftung hinaus Hilfen, damit sich die Kinder gut entwickeln“, sagt Petra Woldt. So können die Mitmachpaten den Kindern beispielsweise das Fahrradfahren beibringen, sie zum Musikunterricht begleiten oder einfach nur mit ihren Patenkindern die Stadt erkunden.
Die Westfalen AG wird die Fördermaßnahmen der Mitmachkinder ebenfalls begleiten und unter ihren Mitarbeitern um Paten werben. Angestrebt wird nach 2011 gegebenenfalls eine dauerhafte und intensive Zusammenarbeit. Die Westfalen AG, 1923 in Münster gegründet, ist eines der traditionsreichen Unternehmen der Stadt und mit beständigem Wachstum eines der erfolgreichsten sowie ein wichtiger Arbeitgeber.
Die Stiftung Mitmachkinder und das Projekt Mitmachpaten richten sich schwerpunktmäßig an Grundschulkinder. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Schule und Weiterbildung und mit interessierten Schulen ist dabei unerlässlich. Von Eltern und Erziehern kommen nämlich auch die Anträge, die an die Stiftung Mitmachkinder gestellt werden. Die Rektorin der Melanchthonschule in Coerde, Anke Diekmann, hat schon einige Mitmachkinder an ihrer Schule. „Wir sind sehr dankbar, dass es die Stiftung Mitmachkinder gibt, die so schnell und unbürokratisch hilft, wenn zum Beispiel die Sporttasche für das Fußballtraining fehlt oder der Malkurs von den Eltern nicht bezahlt werden kann“, erläutert die Rektorin. Von den Mitmachpaten verspricht sie sich auch positive Effekte. „Ich finde, das ist eine gute Ergänzung zu den finanziellen Hilfen“, so Anke Diekmann.

Informationen zur Stiftung Mitmachkinder gibt es aus dieser Homepage. Spenden kann jeder per Banküberweisung unter dem Stichwort „Mitmachkinder“ auf das Konto 342 102 03 bei der Sparkasse Münsterland Ost, BLZ 400 501 50. Bei einer Spende bis 200 Euro gilt die Überweisung als Nachweis für die Steuer. Ab 200 Euro stellt die Stiftung Mitmachkinder gerne auch eine Spendenquittung aus. Informationen zu den Mitmachpaten hat die FreiwilligenAgentur Münster unter [link="http://www.freiwilligenagentur-muenster.de"][/link] und unter Tel. 0251 492-59 70.

Infoblatt zu den Mitmachpaten hier:
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zu den Presseartikeln:
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Kindern in Münster Zeit schenken - Freiwilligenagentur macht Infonachmittag für Mitmachpaten

Grennline Kinder brauchen auch außerhalb von Grundschule oder Kindergarten Menschen, die sich um sie kümmern. Deshalb gibt es jetzt das Projekt Mitmachpaten. Die Mitmachpaten sollen den Kindern dabei helfen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Die Paten bringen ihren Patenkindern das Radfahren bei, helfen den Kindern, sich im Wohnviertel zurechtzufinden oder gehen mit den Patenkindern einfach mal ins Puppentheater. „Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Mitmachpaten sich kümmern können“, sagt Michael Kretschmer, der das Projekt Mitmachpaten bei der Freiwilligenagentur leitet. „Wichtig ist, dass die Paten den Kindern regelmäßig Zeit schenken.“ Das Projekt "Mitmachpaten" wird von der Stiftung Mitmachkinder und der Freiwilligenagentur getragen. Die Paten werden durch die Freiwilligenagentur begleitet, haben die Möglichkeiten sich mit anderen Paten auszutauschen und können außerdem an Fortbildungen teilnehmen.
Wer Interesse am Patenprojekt hat, kann sich am 11. Januar 2011 um 16 Uhr im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, 48159 Münster in Raum 402 informieren. Eine Anmeldung bei der Freiwilligenagentur ist erwünscht. Weitere Informationen hat die Freiwilligenagentur Münster unter 0251 492-5970 oder im Netz [link="http://www.freiwilligenagentur-muenster.de"][/link]


zu den Downloads:

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Ring frei für die zweite Runde Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ wieder ausgeschrieben

Lobten den Preis "aktiv für junge Menschen" 2011 aus: Dr Andrea Hanke, Anne Hakenes, Farid Vatanparast (Preisträger 2010), Florian Steinforth (v. l.)

Grennline Der Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ ist jetzt zum zweiten Mal ausgeschrieben. Die Kommunale Stiftung Bürgerwaisenhaus und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien suchen wieder herausragende Projekte, Maßnahmen oder Modelle in der Kinder- und Jugendarbeit. „Für Menschen, die sich freiwillig engagieren, ist der Erfolg ihrer Arbeit natürlich das Wichtigste, aber ihr Tun wollen sie auch selbst mitgestalten“, sagt Münsters Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke, die Vorsitzende der Jury für den Förderpreis ist. „Deshalb richtet sich der Wettbewerb an solche Projekte, in denen ganz besonders auf die Rahmenbedingungen für die Freiwilligen geachtet wird.“
Dabei geht es um Angebote der Weiterbildung, die regelmäßig für die Ehrenamtlichen gemacht werden. Es geht darum, die Freiwilligen mit einzubeziehen, wenn die Weiterentwicklung ihrer Arbeitsfelder ansteht, und es geht um Anerkennung. „Das sind alles Dinge, die sich die Ehrenamtlichen wünschen“, sagt Florian Steinforth, Vorsitzender der Stiftungskommission. „Wer mit Freiwilligen arbeitet und deren Mitgestaltung, Qualifikation und Anerkennung im Blick hat, hat gute Chancen, Freiwillige zu gewinnen und auch dauerhaft zu binden.“
Preisträger des Förderpreises „aktiv für junge Menschen“ 2010 war das Boxprojekt „Farid´s QualiFighting“ vom Telekom-Post Sportverein, ein integratives Boxprojekt, das sich in erster Linie an Förderschüler mit Zuwanderungsgeschichte richtet. „Wir haben das Geld eingesetzt, um die Kosten für das päd. Personal und die Hilfskräfte ebenso wie Sachkosten des Projekts und Anschaffung, z. B. Sandsäcke, finanzieren zu können. Ferner wurde auch ein Teilprojekt finanziert, in dem die Kinder und Jugendlichen besseren Umgang mit Geld üben.“, sagt Projektleiter Farid Vatanparast.
Der Preis „aktiv für junge Menschen“ ist mit 10.000 Euro dotiert. 2011 wird es aber nicht mehr nur einen, sondern drei Preisträger geben. „Wir halten es für besser, die große Summe aufzuteilen und damit mehreren Initiativen eine Finanzspritze zu geben, damit sie ihre Projekte weiterentwickeln können“, sagt Anne Hakenes, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien. 2011 gibt es also den Preis „aktiv für junge Menschen“ in Gold (5.000 Euro), Silber (3.000 Euro) und Bronze (2.000 Euro). Die Preisgelder fließen dann wieder in das Projekt oder das Modell, das ausgezeichnet worden ist. „Wir möchten alle Verbände, Einrichtungen oder Initiativen der Kinder- und Jugendarbeit dazu ermuntern, sich mit neuen Ideen, aktuellen Projekten oder Maßnahmen zu bewerben“, sagt Petra Woldt von der Kommunalen Stiftung Bürgerwaisenhaus. „Ring frei also für die zweite Runde!“
Die Bewerbungen gehen an die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen, Klemensstraße 10 in 48143 Münster. In der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen werden auch alle Fragen zum Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ beantwortet. Ansprechpartner dort ist Paul Claahsen. Er ist telefonisch unter 0251 492-5903 zu erreichen. Die E-Mail Adresse lautet:[email="claahsen@stadt-muenster.de"][/email]
Bewerbungsschluss ist der 11.02.2011. Die Preisverleihung findet am 25.03.2011 statt.

Downloads zur Bewerbung:

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zu den Zeitungsartikeln:
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Zu Weihnachten Zeit verschenken- Freiwilligenagentur hat Wunschbaum bei Karstadt

v.l. Thomas du Buy, Filialgeschäftsführer Karstadt Münster, Nicole Lau, FreiwilligenAgentur Münster, Petra Woldt, Kommunale Stiftung Siverdes und Peter Frohwerk, Betriebsratsvorsitzender Karstadt Münster

Grennline Weihnachten ist die Zeit, um Geschenke zu machen. Doch Geschenke müssen nicht immer materiell sein. Unter dem Motto „Erfüllen Sie Wünsche, indem Sie Zeit verschenken“ hat die FreiwilligenAgentur Münster einen Weihnachtsbaum bei Karstadt mit vielen Möglichkeiten für freiwilliges Engagement geschmückt. Auf den Zetteln am Baum steht zum Beispiel: „Ich möchte Senioren beim Einkauf unterstützen.“ oder „Ich möchte kranken Menschen vorlesen.“ oder „Ich möchte Lebensmittel an Bedürftige verteilen.“ Die Möglichkeiten, Zeit zu verschenken, sind also vielfältig. Wer sich direkt angesprochen fühlt und sich gerne engagieren möchte, muss auf einen der Zettel nur hinten seinen Namen und seine Kontaktdaten schreiben. Der Zettel wird dann in eine Box geworfen, die neben dem Weihnachtsbaum steht. Die FreiwilligenAgentur meldet sich und hilft dabei, eine freiwillige Tätigkeit zu finden, die passt. „Wir freuen uns, dass Karstadt der FreiwilligenAgentur diese schöne Bühne gegeben hat, auf die vielen Möglichkeiten für freiwilliges Engagement in Münster aufmerksam zu machen“, sagt Petra Woldt von der Stiftung Siverdes, die Trägerin der FreiwilligenAgentur ist. Der Weihnachtsbaum der FreiwilligenAgentur ist in diesem Jahr nicht der einzige Wunschweihnachtsbaum bei Karstadt. Weiter Wunschbäume gibt es für die Frauenhäuser im Münsterland und für den Verein „for fair education“.



Erfolgreiches zweites Handorfer 24-Stunden-Schwimmen

hintere Reihe Petra Woldt - Stiftung Mitmachkinder (6. Von rechts), Stefan Tigges - Sponsor, GF der Münsteraner Stadtrundfahrten (5. von rechts), Peter te Boekhorst (Organisationsteam - 4. Von rechts), Monika Schürmann (Organisationsteam - 2. von rechts)

Grennline Die Veranstalter des zweiten 24-Stunden-Schwimmens im Handorfer Bürgerbad verzeichneten 217 aktive Schwimmer, die sich von Freitag auf Samstag in die Fluten des Hallenbades im münsterschen Stadtteil
stürzten. Das waren zwar weniger Starter als bei der Premiere, sie fühlten sich aber scheinbar deutlich wohler. Insgesamt gut 30300 Striche machten die Helferinnen und Helfer des Fördervereins Bürgerbad Handorf
und von Wasser + Freizeit Münster auf den Teilnehmerkarten: 757 Kilometer wurden in den 24 Stunden der Veranstaltung geschwommen. Deutlich mehr als im Vorjahr, als 626 Kilometer zusammen kamen.
Besonders freute sich Petra Woldt, die Geschäftsführerin der münsterschen Stiftung Mitmachkinder, über diese stolze Zahl. Denn Stefan Tigges, Geschäftsführer der Münsteraner Stadtrundfahrten, stiftete 20 Cent pro geschwommener Bahn. Hinzu kam noch der Erlös aus der Startgebühr, die die Schwimmer statt des Eintritts für das 24-Stunden-Schwimmen bezahlten. So konnte Tigges schließlich einen Scheck über die stolze Summe von 1500 € an die noch junge Stiftung Mitmachkinder überreichen. Doch auch die Aktiven, die mit ihren Leistungen zu dieser ansehnlichen Spende beigetragen hatten, durften sich freuen: Urkunden und Pokale gab es für die fleißigsten "Kachelzähler" des 24-Stunden-Schwimmens im Handorfer Bürgerbad. Die "Krone" sicherte sich dabei Jörg Lenz mit beachtlichen 20.000 Metern in der Männerwertung gefolgt von Alex Becker und Thomas Schwaak. Auf 8.000 Metern brachte es Margret Milden bei den Frauen, vor Heike Pennekamp und Sabine Flock. Beim Nachwuchs gab es ein Duo auf dem "Siegertreppchen" der Mädchen. Jasmin Breul und Maren Becker brachten es jeweils auf 8.000 Meter im Handorfer Hallenbad. Alexander Ernst war fleißigster Schwimmer
bei der männlichen Jugend vor Jannik Beermann und Florian Milden. In der Teamwertung machten die "10.000 Meter Männer" ihrem Namen alle Ehre: Das Quartett schaffte mit insgesamt 47.000 Metern die längste Strecke
vor den Alten Herren der Donnerstagsrunde und der Familie Weigel. Beim Nachwuchs schwammen "Die sechs Zicken und der King" 14.400 Meter und freuten sich sehr über Pokale und Urkunden. Rund um die Uhr war beim
24-Stunden-Schwimmen im Handorfer Bürgerbad in den Bahnen des Bades etwas los. Dabei wurde auch die Möglichkeit, das Toten-kopf-abzeichen zu erwerben, reichlich genutzt. Dabei fanden sich nicht nur Schwimmerinnen
und Schwimmer im Bad. Auch zahlreiche Zuschauer hatten am Beckenrand ihren Spaß. Bei Hot Dog und kalten Getränken, angenehmer Beleuchtung und zeitweise beschwingter Musik war für gute Stimmung im und am Becken
gesorgt. Und selbst das Angebot, im Bürgerbad übernachten zu können, wurde genutzt. Zwei Schwimmerinnen machten es sich mit Luftmatratze und Schlafsack gemütlich. Und werden sicherlich auch wieder im kommenden
Jahr dabei sein, wenn das 24-Stunden-Schwimmen in die dritte Runde geht.



Arm dran in Münster

Grennline Hilft mehr Bildung gegen Armut? Eine der Fragen zum Thema "Bildung und Armut", die aus Sicht von Wissenschaft und Praxis am 4. November in der Dominikanerkirche zur Diskussion steht.
Referentinnen: Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins (Institut für Christliche Sozialwissenschaft, WWU Münster), Jutta Brambring (Waldschule Kinderhaus)

Die Stiftung Bürgerwaisenhaus hat sich zu diesem Thema im Rahmen der Stiftung Mitmachkinder ebenfalls engagiert und unterstützt die Veranstaltungen.

zum Flyer und allen Veranstaltungen zum Thema Armut:
[link="http://www.muenster.de/stadt/tourismus/pdf/flyer_armut.pdf"][/link]



Gemeinsam mehr bewegen - Runder Tisch für Münsters Stiftungen

Grennline Die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen Münster bittet zu Tisch. Die Geschäftsstelle lädt nämlich alle Stiftungen in der Stadt zum „Runden Tisch der münsterschen Stiftungen“ ein. Der Runde Tisch wird am Abend des 9. November 2010 im Festsaal des Historischen Rathauses in Münster stattfinden.
„Wenn sich Stiftungen auf lokaler Ebene besser kennenlernen und vernetzen, können sie auch wirkungsvoller handeln“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen Münster. Auf dem Stiftungstag Münster-Westfalen im letzten Jahr hatten sich Vertreter vieler Stiftungen so einen Runden Tisch gewünscht. „Diesem Wunsch möchten wir jetzt nachkommen“, so Woldt.
Einladungen an fast 200 Stiftungen in Münster sind jetzt verschickt worden. Wer Interesse hat, am „Runden Tisch der münsterschen Stiftungen“ teilzunehmen, kann sich bis Ende Oktober in der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen Münster anmelden unter Tel. 0251 492–5901.


zur Anmeldung:
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Steckbrief der Stiftung:
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4 000 Euro für Mitmachkinder - Spende vom Bürgerbrunch ist übergeben worden

Spendenübergabe unter Bürgerbäumen (v.l) Paul Claahsen, Kommunale Stiftungen, Eric Schrader, X & Y Design und Kommunikation, Hans-Peter Kosmider, Stiftung* Bürger für Münster, Petra Woldt, Kommunale Stiftungen und Josef Schliemann, Stiftung* Bürger für Münster.

Grennline Die Stiftung Mitmachkinder kann sich über eine Spende von 4 000 Euro freuen. Das Geld kam beim Bürgerbruch 2010 zusammen, der Mitte September unter Bürgerbäumen vor dem Schloss in Münster stattgefunden hat. Jetzt hat der Vorstandsvorsitzende der Stiftung* Bürger für Münster, Hans-Peter Kosmider, stellvertretend für das gesamte Bürgerbrunchteam die Spende von 4 000 Euro an die Stiftung Mitmachkinder übergeben. Symbolisch gab es noch einen kleinen „Bürgerbaum“ dazu. Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen bedankte sich ihrerseits mit einem Glas voller Schokotaler. “Wir sind sehr froh, dass die Stiftung Mitmachkinder diese Spende bekommt und bedanken uns bei allen, die beim Bürgerbrunch dabei waren“, sagt Woldt. „Nur mit vielen Spenden können wir auch viele arme Kinder fördern.“ Die Stiftung Mitmachkinder möchte es den fast 8 000 Kindern, die in Münster arm oder von Armut bedroht sind, ermöglichen, bei außerschulischen Angeboten in den Bereichen Sport, Bewegung, Tanz, Musik und Kultur mitzumachen - wie ihre Altersgenossen auch. Denn wer mitmachen kann, hat bessere Chancen! Die Stiftung Mitmachkinder ist ein Stiftungsfond der Kommunalen Stiftung Bürgerwaisenhaus.
Beim Bürgerbrunch konnte für eine Spende von 80 Euro ein Tisch gebucht werden. 100 Tische standen zur Verfügung. Die Gesamtsumme der Spenden in Höhe von
8 000 Euro ging zu gleichen Teilen an die Stiftung Mitmachkinder und an FRÜZ - „FRÜstück Zusammen“. Münsters Bürgerbrunch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung* Bürger für Münster und der Werbeagentur X & Y Design und Kommunikation. Unterstützt wird der Bürgerbrunch von der Kommunikationsagentur Cynapsis Interactive, den Westfälischen Nachrichten und dem Amt für Grünflächen und Umweltschutz. Der Bürgerbrunch fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.


zu den Zeitungsartikeln:

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100 Anträge für Mitmachkinder - Stiftung Mitmachkinder zieht erste Bilanz

Fa. Völkel, Roxel spendet bei den Mitmachkindern

Grennline Der 13jährige Ahmet spielt jetzt im Fußballverein, die 12jährige Lena, die immer etwas ängstlich ist, macht einen Selbstverteidigungskurs und der 11jährige Miguel bekommt nun endlich Nachhilfe in Mathematik. Alle drei Kinder haben eines gemeinsam. Sie sind Mitmachkinder. Ihre Eltern haben wenig Geld und konnten bisher für ihre Kinder wichtige Dinge nicht möglich machen.
Genau hier hat die Stiftung Mitmachkinder geholfen. Die Stiftung wurde vor fast einem Jahr von der Kommunalen Stiftung Bürgerwaisenhaus und der Stadt Münster ins Leben gerufen. Seither setzt sie sich dafür ein, dass Kinder in Münster nicht sozial ausgegrenzt werden. Damit die Kinder auch außerhalb der Schule an Aktivitäten teilnehmen können, bezahlt die Stiftung den Kindern zum Beispiel Sport- oder Musikkurse, aber auch Nachhilfe. „Wir wollen, dass Kinder aus ärmeren Familien, wie ihre Altersgenossen auch, mitmachen können und nicht Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden“, sagt Münsters Sozial- und Stiftungsdezernent Thomas Paal. „Gleichzeitig möchten wir die Kinder ganz individuell fördern.“
Schul- oder Kindergartenleiter und alle, die professionell mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dürfen Anträge stellen. 100 Anträge hat die Stiftung Mitmachkinder schon bearbeitet. 70 davon wurden bisher bewilligt. Zwei Drittel der begünstigten Kinder und Jugendlichen kommen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Bei den Jungen stand Sport, bei den Mädchen Musik und Kunst an erster Stelle. „Wir prüfen sehr genau, ob zum Beispiel bei den Eltern Einkommensgrenzen überschritten werden, oder ob es sich um Anträge auf therapeutische Maßnahmen handelt“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen. „Diese Anträge werden dann abgelehnt.“ Über die Anträge entscheidet ein Gremium, in dem die Stiftung Bürgerwaisenhaus, das Sozialamt, das Amt für Schule und Weiterbildung und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien vertreten sind. „Das Antragsverfahren funktioniert hervorragend und wird unserem Anliegen gerecht“, sagt Thomas Paal. „Gemeinsam mit Lehrern und Erziehern können wir so die richtigen Kinder und das Richtige für diese Kinder finden.“
Für die Stiftung Mitmachkinder sind Spenden enorm wichtig, denn nur so werden möglichst viele Kinder und Jugendliche gefördert. Immerhin sind fast 8 000 Kinder in Münster arm oder von Armut bedroht. „Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass die Mitmachkinder gerade heute wieder eine größere Spende bekommen haben und danke Renate und Ulrich Völkel recht herzlich dafür“, sagt Paal. Die Firma Völkel Mikroelektronik aus Roxel hat 9 496 Euro der Stiftung Mitmachkinder gespendet. „Die Bildungschancen von Kindern in Münster zu verbessern, das ist unser Anliegen. Besonders überzeugt hat das Konzept der Stiftung, von Armut betroffene Kinder individuell bei der Teilhabe an Bildung und Gesellschaft zu unterstützen. Denn der weitere Lebensweg dieser Kinder wird dadurch nachhaltig positiv geprägt,“ sagt Ulrich Völkel.

Informationen zur Stiftung Mitmachkinder sind im Netz unter www.stiftungen-muenster.de. Spenden kann jeder per Banküberweisung unter dem Stichwort ´Mitmachkinder` auf das Konto mit der Nummer 34210203 bei der Sparkasse Münsterland Ost, BLZ 40050150.
Bei einer Spende bis 200 Euro gilt die Überweisung als Nachweis für die Steuer. Ab 200 Euro stellt die Stiftung Mitmachkinder gerne auch eine Spendenquittung aus.



Zuwanderung – Arbeit – Finanzen

Georgios Tsakalidis händigte die Studie an Jochen Köhnke (l.) und Paul Claahsen (r.) aus.

Grennline Mit den Potentialen der lokalen Migrantenökonomie beschäftigte sich der Verein „Interkulturelle Potentiale e. V.“ im Auftrag der Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten und unterstützt von der kommunalen Stiftung Siverdes im Rahmen der bürgerschaftlichen Selbst- und Mithilfe. Herr Dr. Tsakalidis, Vorsitzender des Vereins „Interkulturelle Potentiale e. V.“, legte nunmehr seine Berichte vor (im Bild bei der Übergabe des Berichts: Herr Dr. Tsakalidis, Herr Paul Claahsen, Projektverantwortlicher der Stiftung und Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten). Die Berichte beschäftigten sich mit der Frage, wie ist die Migrantenökonomie in Münster aufgestellt, wie sind die Ausbildungsmöglichkeiten in Unternehmen, die durch Migranten geführt werden und welche Zusammensetzungen in Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbereichen gibt es?

Die nun vorliegende Analyse über den Stand der Potentiale der Migrantenökonomie am Wirtschaftsstandort Münster ist ein erster Schritt auf dem Weg der Aufstellung eines interkulturellen migrantenökonomischen Netzwerkes.

Das anvisierte Netzwerk soll zur gegenseitigen Hilfe zwischen den Migrantenökonomien gemacht werden. Hierbei wird es voraussichtlich um die Optimierung von Geschäftsführung, betriebswirtschaftlicher Entwicklung, Werbung und Öffentlichkeit gehen.

Durch die Unterstützung der Stiftung konnte die Basis geschaffen werden, für einen Antrag beim Land NRW, der nunmehr auch bewilligt wurde. Somit wird nun aus den Ergebnisberichten zum Thema nachhaltig ein Netzwerk für die tatsächliche praktische Arbeit aufgebaut.



„Aaseerenaden“ für Mitmachkinder Festivalbesucher spenden 6 500 Euro

Diese Schülerinnen und Schüler haben am Freitagabend bei den Aaseerendaden für die Stiftung Mitmachkinder gesammelt. (v.l.) Malte Giebler, Nora Kahl, Mats Licht, Kirsten Grotefeld, Philipp Meißner, Noemi Wicher und Max von Allwörden.

Grennline Bei Münsters erster „Aaseerenade“ am Wochenende hat es in den Sammelbüchsen der Stiftung Mitmachkinder ganz schön gerappelt. Die Festivalbesucher spendeten rund 6 500 Euro für die Mitmachkinder. „Für die Kinder, die wir fördern, zählt jeder Euro“, sagt Petra Woldt von der Stiftung Mitmachkinder. „Ich möchte allen, die gespendet haben ganz herzlich danken!“
Der Dank geht aber auch an die über 20 Schülerinnen und Schüler vom Paulinum, vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium und von der Marienschule, die am Freitag und am Samstag bei den „Aaseerenaden“ mit den Sammelbüchsen herumgegangen sind. Sie haben ihre Freizeit geopfert, um für Kinder und Jugendliche in Münster zu sammeln, die arm oder von Armut bedroht sind. „Beim Sammeln waren sie kaum zu bremsen und haben sich enorm ins Zeug gelegt“, sagt Woldt.
Die Stiftung Mitmachkinder unterstützt Kinder aus Familien in Münster, die wenig Geld haben. Damit die Kinder auch außerhalb der Schule an Aktivitäten teilnehmen können, bezahlt die Stiftung den Kindern zum Beispiel Sport- oder Musikkurse, aber auch Nachhilfe. So werden die Kinder ganz individuell gefördert und außerdem nicht ausgegrenzt.
Fast 8 000 Kinder in Münster sind arm oder von Armut bedroht. „Wir sind den Veranstaltern der ´Aaseerenaden´ sehr dankbar, dass sie das Thema Kinderarmut in Münster aufgegriffen und einen breiten Publikum zugänglich gemacht haben“, sagt Woldt. Der Eintritt bei den „Aaseerenaden“ war frei. Die Veranstalter hatten sich aber die Stiftung Mitmachkinder als guten Zweck ausgesucht und die Zuschauer um eine Spende gebeten.



Sammeln für Mitmachkinder bei „Aaseerenaden“

Prof. Peter von Wienhardt, künstlerischer Leiter der „Aaseerendaden“, und Petra Woldt, Kommunale Stiftungen Münster, werben für die Stiftung Mitmachkinder.

Grennline Bei Münsters ersten „Aaseerenaden“ am 9. und 10. Juli an den Aaseeterrassen wird für die Stiftung Mitmachkinder gesammelt. Der Eintritt für die „Aaseerenaden“ ist frei, aber die Veranstalter bitten um eine Spende für die Stiftung Mitmachkinder. „Wir freuen uns riesig, dass die Veranstalter die Mitmachkinder sozusagen als guten Zweck für die `Aaseerenaden` ausgesucht haben“, sagt Petra Woldt, Leiterin der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen Münster. Schülerinnen und Schüler aus Münster unter anderem vom Gymnasium Paulinum werden in den Pausen und am Schluss der Veranstaltung mit den Sammelbüchsen herumgehen. „Da sammeln also Kinder für Kinder, und auch diesen freiwilligen Einsatz kann man nicht hoch genug bewerten“, betont Woldt. Die Stiftung Mitmachkinder ist ein Stiftungsfond der Kommunalen Stiftung Bürgerwaisenhaus. Die Stiftung unterstützt Kinder aus Familien in Münster, die wenig Geld haben. Damit die Kinder auch außerhalb der Schule an Aktivitäten teilnehmen können, bezahlt die Stiftung den Kindern zum Beispiel Sport- oder Musikkurse, aber auch Nachhilfe. Damit sollen die Kinder ganz individuell gefördert werden. Die Veranstalter der „Aaseerenaden“ und die Stiftung Mitmachkinder hoffen auf viele Scheine und Münzen in den Sammelbüchsen!
Spenden für die Mitmachkinder sind übrigens jederzeit willkommen und zwar auf das Konto 34210203 bei der Sparkasse Münsterland Ost, BLZ 40050150, Stichwort: Mitmachkinder. Bei einer Spende bis 200 Euro gilt die Überweisung als Nachweis für die Steuer. Ab 200 Euro stellt die Stiftung Mitmachkinder gerne auch eine Spendenquittung aus.



Solarstrom als Kapitalanlage Kommunale Stiftungen investieren in Sonnenenergie

Petra Woldt, Leiterin Geschäftsstelle, Thomas Paal, Sozialdezernent und Stefan Wismann, W+S

Grennline Um Stiftungskapital krisensicher anzulegen, setzen die Kommunalen Stiftungen Münster auf Sonnenergie. In Coerde haben die Stiftungen für fast 400 000 Euro zwei Fotovoltaikanlagen bauen lassen. Die Anlagen gehen jetzt ans Netz. Münsters Umwelt- und Stiftungsdezernent, Thomas Paal, findet diese Anlagen gleich doppelt gut. „Die Kommunalen Stiftungen erzeugen sauberen Strom und erzielen gleichzeitig eine gute Rendite für ihr Stiftungskapital“, sagt Paal.
Die Sonnenkollektoren stehen auf zwei großen Graragenkomplexen an der Gleiwitzer und an der Breslauer Straße in Coerde. Die Kommunalen Stiftungen nutzen damit ihre eigenen Immobilien, haben sie doch rund 300 Sozialwohnungen in Coerde, zu denen auch diese Garagenkomplexe gehören. Die beiden Fotovoltaikanlagen erzeugen etwa 100 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. „Damit können 25 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden“, sagt Stefan Wismann von der Wohn- und Stadtbau. „Das passiert aber nicht direkt, sondern der Solarstrom wird ins Netz der Stadtwerke eingespeist, und die Kommunalen Stiftungen bekommen Geld dafür.“ Etwa 40 000 Euro fließen dann pro Jahr an die Kommunalen Stiftungen zurück, so dass sich die Anlagen nach gut 10 Jahren amortisiert haben.
„Das ist eine gute Vermögensanlage, wenn man bedenkt, dass die Zinsen für Festgeld im Moment bei knapp einem Prozent nur so vor sich hin dümpeln“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen. Die knapp 400 000 Euro, die für die Solaranlagen investiert wurden, kommen aus dem Vermögen der Kommunalen Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser, die ihre Wurzeln im 9. und 10. Jahrhundert hat. Damals wie heute unterstützt die Stiftung mit ihren Erträgen „Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe anderer angewiesen sind“.
Der Bau der Fotovoltaikanlagen musste übrigens schnell gehen. Die Einspeisung von Solarstrom wird nämlich vom Bund gefördert. „Die Förderung wird aber wahrscheinlich schon sehr bald gekürzt“, sagt Paal. „Unsere beiden Anlagen hier in Coerde werden aber noch nach den alten Bedingungen gefördert, und die gelten für 20 Jahre.“ Zusammen mit der Wohn- und Stadtbau als Partnerin konnte das Investitionsprojekt der Kommunalen Stiftungen zeitnah umgesetzt werden. „Auch die Bauteile für die Anlagen konnten wir noch besorgen, obwohl der Markt dafür gerade ziemlich leergefegt ist“, sagt Wismann. Alle Beteiligten sind jedenfalls zufrieden, dass die beiden Fotovoltaikanlagen in Coerde noch früh genug ans Netz gehen können.




„Dein Tag für Münster 2010“ Oberbürgermeister Markus Lewe ruft zum Mitmachen auf

v. l.: Nicole Lau (FA), Markus Lewe (OB), Markus Schabel (Sparkasse) u. Petra Woldt (Kommunale Stiftungen)

Grennline „Freiwilliges Engagement macht Münster liebens- und lebenswert“, sagt Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Lewe hat deshalb auch gerne die Schirmherrschaft über den Freiwilligentag am 18. September 2010 übernommen. Für ihn ist der Tag eine sehr gute Gelegenheit, um noch mehr Menschen zu gewinnen, sich freiwillig zu engagieren. Lewes Appell an alle Münsteraner: „Lassen Sie sich an diesem Tag anstecken und für das Ehrenamt begeistern!“ Und das geht so: Gut 30 Projekte hat „Dein Tag für Münster“ in diesem Jahr im Angebot. „Das alles sind echte Tagesprojekte“, sagt Nicole Lau von der Freiwilligenagentur. „Am Freiwilligentag können die Münsteraner ein paar Stunden mit anpacken und Gutes tun.“ Ausflüge mit alten Menschen, Lernspiele mit Kindern, Brote schmieren in der Bahnhofsmission, Tiere versorgen im Tierheim oder seltene Pflanzen schützen an der Naturschutzstation - Möglichkeiten am Freiwilligentag gibt es jede Menge.
Gefördert wird „Dein Tag für Münster“ auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse Münsterland Ost. „Unsere Unterstützung ist ein Signal der Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit. Was Menschen für Menschen in ihrer Freizeit tun, verdient unsere Anerkennung und unsere Solidarität“, unterstreicht Sparkassenchef Markus Schabel. Auch zahlreiche Sparkassen-Mitarbeiter seien über den Ehrenamtstag hinaus für die gute Sache privat im Einsatz. „Wir sind eben ein Teil der Region, mit Menschen, die hier leben und sich vor Ort engagieren“, so Schabel.
Die Freiwilligenagentur Münster hat „Dein Tag für Münster“ vor vier Jahren ins Leben gerufen. Seitdem findet der Freiwilligentag alle zwei Jahre statt. Insgesamt haben fast 700 Münsteraner die Angebote wahrgenommen und bei den Freiwilligentagen 2006 und 2008 mitgemacht. Trägerin der Freiwilligenagentur ist die Kommunale Stiftung Siverdes. „Die Kommunalen Stiftungen haben ein ganz wichtiges Ziel. Sie wollen das Bürgerengagement in Münster stärken“, sagt Petra Woldt, die die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen leitet. „Darum leisten wir uns die Freiwilligenagentur und finden auch den Freiwilligentag wichtig.“
Ob alleine, mit der Familie, mit Freunden oder Arbeitskollegen – jeder kann beim Freiwilligentag mitmachen. Die Aktionen laufen zwischen 8 und 18 Uhr an ganz verschiedenen Orten in Münster. Für Material und Verpflegung ist gesorgt. Alle Freiwilligen haben während ihres Einsatzes außerdem eine Haftpflicht- und eine Unfallversicherung. Wer sich für ein Projekt anmelden möchte, kann das im Internet tun unter [link="http://www.freiwilligenagentur-muenster.de"][/link] .de. Dort steht auch tagesaktuell, in welchen Projekten noch Plätze frei sind. Informationen gibt es außerdem telefonisch unter 0251 / 492-5970 oder per E-Mail: [email="freiwilligenagentur@stadt-muenster.de"][/email]. Zum Freiwilligentag liegen ab sofort auch Flyer an vielen Stellen in Münster aus unter anderem im Bürgerbüro oder in der Freiwilligenagentur. Medienpartner von „Dein Tag für Münster 2010“ sind die Westfälischen Nachrichten. Die Freiwilligenagentur Münster gibt es seit über 10 Jahren. Sie sitzt im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13.

Mit freundlicher Unterstützung der
Sparkasse Münsterland Ost

zu den Presseartikeln:
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Integriert durch Engagement - FreiwilligenAgentur ist Modellagentur im Bereich Migration

v.l: P. Claahsen, N. Daglar-Sezer, S.Marinos, T. Paal, Sozialdezernent.

Grennline Mit dem Projekt „Integriert durch Engagement“ will die FreiwilligenAgentur Münster in Zukunft mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte beraten und in freiwillige Tätigkeiten vermitteln. „Wenn sich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bürgerschaftlich engagieren, ist das ein Zeichen gelungener Integration“, sagt Münsters Sozialdezernent Thomas Paal. „Deshalb freuen wir uns, dass die FreiwilligenAgentur Münster jetzt als eine von vier Modellagenturen in Deutschland neue Ideen umsetzten wird, wie Zuwanderer gezielter angesprochen werden können.“ Viele Münsteraner mit Zuwanderungsgeschichte engagieren sich schon freiwillig, allerdings tun sie das in erster Linie in ihren eigenen Organisationen. „Sie bleiben dabei oft unter sich, so dass ein Öffnung für andere Bereiche und für die Angebote der FreiwilligenAgentur durchaus Sinn macht“, sagt Spyros Marinos, der Vorsitzende des Integrationsrates. „So können auch neue Themenfelder, wie zum Beispiel Umweltschutz oder Sport für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erschlossen werden.“ Um vorhandene Strukturen zu nutzen, arbeitet die FreiwilligenAgentur eng mit dem Integrationsrat und der Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Münster zusammen.
Ein wichtiger Baustein ist das Projekt „Von Mensch zu Mensch“ der Kommunalen Stiftung Magdalenenhospital. Über 400 Freiwillige in ganz Münster helfen alten Menschen, den Alltag besser zu bewältigen. Das geht vom Einkaufen über Behördengänge bis hin zum Vorlesen. Für „Von Mensch zu Mensch“ sollen jetzt mehr Münsteraner mit Zuwanderungsgeschichte als Freiwillige gewonnen werden. „Damit werden dann gleichzeitig auch mehr alte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die kleinen Alltagshilfen in Anspruch nehmen“, sagt Nilgün Daglar-Sezer, die die Projektleitung von „Integriert durch Engagement“ übernommen hat. Die Soziologin will außerdem ein interkulturelles Beraterteam für die FreiwilligenAgentur zusammenstellen. „Engagierte Migrantinnen und Migranten haben meistens das Problem, dass sie zwar sozial kompetent und integriert sind, ihnen jedoch kommunale Anlaufstellen und Fördermöglichkeiten nicht bekannt sind“, sagt Daglar-Sezer. „Infoveranstaltungen werden dafür sorgen, dass diese Community das Angebot der FreiwilligenAgentur kennenlernt.“
Die FreiwilligenAgentur Münster ist eine von vier Modellagenturen beim bundesweiten Pro-jekt „Qualitätssicherung von Freiwilligenagenturen im Bereich Migration“. Das Projekt wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) koordiniert und durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) gefördert. Es ist bis zum 31. Oktober 2011 befristet.
Informationen gibt es auf der Homepage der FreiwilligenAgentur Münster unter www.freiwilligenagentur-muenster.de.Trägerin der FreiwilligenAgentur Münster ist die Kommunale Stiftung Siverdes. Die FreiwilligenAgentur sitzt im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13. Telefonisch ist sie unter 0251 492 – 5970 zu erreichen.

Presseartikel:
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Boxprojekt vom Verein Telekom-Post erfolgreich „Farid´s QualiFighting“ gewinnt Preis „aktiv für junge Menschen“

Grennline Das Boxprojekt „Farid´s QualiFighting“ vom Sportverein Telekom-Post hat den Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Stiftung Bürgerwaisenhaus gewonnen. Unter dem Motto „Wer gut ist in der Schule, der darf auch boxen“ gibt es seit über drei Jahren beim Sportverein Telekom-Post ein integratives Boxprojekt, das sich in erster Linie an Förderschüler mit Zuwanderungsgeschichte richtet. Bisher stand Nachhilfe für die Jugendlichen im Mittelpunkt. Jetzt sollen weitere Lernfelder dazu kommen. Die Jugendlichen sollen unter anderem lernen, ihr Leben besser zu planen und vernünftiger mit Geld umzugehen. Das Projekt hat die Jury auf ganzer Linie überzeugt. „Farid’s QualiFighting“ steht für vorbildliches ehrenamtliches Engagement, heißt es in der Begründung.
Die Jury hatte gut zu tun. Über 20 Bewerbungen auf den Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Stiftung Bürgerwaisenhaus mussten die sieben Juroren auf Herz und Nieren prüfen. Nominiert für den Förderpreis war außerdem das Projekt „Peer Support/Peer Education“ des Vereins eve&rave. eve&rave arbeitet seit fast 15 Jahren in der Drogenprävention. Im Projekt sollen junge Ansprechpartner, sogenannte Peers, ausgebildet und trainiert werden, um Kontakte mit Drogenkonsumenten aufzunehmen und erste Gespräche zu führen.
Ebenfalls nominiert war das Projekt „Rock am Turm“ der Nienberger St. Sebastian Kirchengemeinde. Seit sechs Jahren gibt es dieses Rockfestival, das etwa 70 Jugendliche weitgehend in Eigenregie organisieren. Unter dem Motto „Vielfalt tut gut“ stehen dort Bands aus verschiedenen Kulturen auf der Bühne. „Bei den vielen guten Projekten, die sich um den Preis beworben haben, ist uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen“, sagt die Juryvorsitzende, Münsters Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke.
Die Preisverleihung war am Abend im Rathausfestsaal. Das Boxprojekt „Farid´s QualiFighting“ kann sich jetzt über ein Fördergeld von 10 000 Euro freuen. Das Preisgeld fließt in die weiteren Lernfelder, die das Projekt erschließen will, und in die Qualifizierung von Freiwilligen. Der Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Stiftung Bürgerwaisenhaus wurde zum ersten Mal verliehen. Gesucht wurden herausragende Projekte, Maßnahmen oder Modelle, die Freiwilligen unter anderem die Möglichkeit der Mitgestaltung und der Weiterqualifizierung geben.

weitere Bilder:

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zu den Presseartikeln:

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Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ Jury nominiert drei Projekte

Foto: (v. l.) Dieter Schönfelder, Stefan Bommes, Katharina Köhnke, Lea Stiller, Anne Hakenes, Juryvorsitzende Dr. Andrea Hanke, Josef Rickfelder

Grennline Die Jury hatte gut zu tun. Über 20 Bewerbungen auf den Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Stiftung Bürgerwaisenhaus mussten die sieben Juroren auf Herz und Nieren prüfen. „Bei den vielen guten Projekten, die sich um den Preis beworben haben, ist uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen“, sagt die Juryvorsitzende, Münsters Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke. Jetzt stehen aber drei Nominierte fest.
Nominiert für den Förderpreis ist das Projekt „Farid´s QualiFighting“. Unter dem Motto „Wer gut ist in der Schule, der darf auch boxen“ gibt es seit über drei Jahren beim Sportverein Telekom-Post ein integratives Boxprojekt, das sich in erster Linie an Förderschüler mit Zuwanderungsgeschichte richtet. Bisher stand Nachhilfe für die Jugendlichen im Mittelpunkt. Jetzt sollen weitere Lernfelder dazu kommen. Die Jugendlichen sollen unter anderem lernen, ihr Leben besser zu planen und vernünftiger mit Geld umzugehen.
Das Projekt „Peer Support“ und „Peer Education“ des Vereins eve&rave ist auch unter den Nominierten. eve&rave arbeitet seit fast 15 Jahren in der Drogenprävention. Nun sollen junge Ansprechpartner, sogenannte Peers, ausgebildet und trainiert werden, um Kontakte mit Drogenkonsumenten aufzunehmen und erste Gespräche zu führen. Jugendliche ab 15 können dann, wenn die Eltern einverstanden sind, sich zu Peers ausbilden lassen.
Die Jury hat außerdem das Projekt „Rock am Turm“ der Nienberger St. Sebastian Kirchengemeinde nominiert. Seit sechs Jahren gibt es dieses Rockfestival, das etwa 70 Jugendliche weitgehend in Eigenregie organisieren. Unter dem Motto „Vielfalt tut gut“ stehen dort Bands aus verschiedenen Kulturen auf der Bühne.
Welches Projekt das Rennen macht und das Preisgeld von 10 000 Euro bekommt, wird erst bei der Preisverleihung am 25. März verraten. Die Preisverleihung findet im Festsaal des Historischen Rathauses zu Münster statt. Das Preisgeld fließt dann in das Projekt oder das Modell, das ausgezeichnet worden ist.
Neben der Vorsitzenden Dr. Andrea Hanke saßen zwei Vertreterinnen des Jugendrates in der Jury, nämlich Katharina Köhnke sowie die Sprecherin des Jugendrates, Lea Stiller. Außerdem waren zwei Vertreter der münsterschen Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit, nämlich Sprecher Dieter Schönfelder vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Münster und sein Stellvertreter Stefan Bommes vom Regionalbüro der Jugendseelsorge im Bistum Münster beteiligt. In der Jury mit entschieden haben auch Josef Rickfelder, Vorsitzender der Stiftungskommission sowie Anne Hakenes, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster.



Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ - Jugenddezernentin übernimmt Juryvorsitz und rührt Werbetrommel

Foto: (v.l.) Sind Mitglieder der Jury: Lea Stiller, Sprecherin des Jugendrates, Josef Rickfelder, Vorsitzender der Stiftungskommission, Dr. Andrea Hanke, Jugenddezernentin, und Dieter Schönfelder, Leiter des Jugendreferats des Evangelischen Kirchenkreises

Grennline Sie sind Hausaufgabenhelfer, Übungsleiter im Sportverein, Messdiener oder Pfadfinder. Über 30 000 Freiwillige in Münster engagieren sich in Projekten der Kinder- und Jugendarbeit. Diese Freiwilligen, meist sind es selbst Kinder und Jugendliche, wollen ihre Arbeit mitgestalten, möchten sich weiterbilden und wünschen sich Anerkennung. Der Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ der Kommunalen Stiftung Bürgerwaisenhaus ist genau für solche Projekte gedacht. Projekte nämlich, die Mitgestaltung, Qualifizierung und Anerkennung junger Freiwilliger im Blick haben. „Wer sich freiwillig engagiert, macht das ja gerne, auch ohne Gegenleistung“, sagt Münsters Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke. „Wer zudem regelmäßig angebotene Fortbildungen wahrnimmt oder bei der Planung der Projektarbeit aktiv mitwirkt, der profitiert noch viel mehr von seiner freiwilligen Tätigkeit.“ Im Wettbewerb um den Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ wird Hanke den Vorsitz der Jury übernehmen. Sie ist schon gespannt auf die Bewerbungen und rührt dafür noch einmal die Werbetrommel, denn Bewerbungsschluss ist in zehn Tagen. Ein Mitglied der Jury ist die Sprecherin des Jugendrates Münster, Lea Stiller. Sie wird einen weiteren Jugendvertreter mitbringen, den der Jugendrat noch wählen muss. Außerdem sind Experten aus der Jugendarbeit der katholischen und evangelischen Kirche in der Jury vertreten, nämlich Dieter Schönfelder vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Münster und Stephan Bommes vom Regionalbüro der Jugendseelsorge im Bistum Münster. In der Jury mit entscheiden werden auch Josef Rickfelder, Vorsitzender der Stiftungskommission sowie Anne Hakenes, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster.
Im Wettbewerb um den Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ wird es ein Siegerprojekt geben, und dafür gibt es ein Preisgeld von 10 000 Euro. Das kann ein aktuell laufendes oder ein für dieses Jahr geplantes Projekt sein. Für die Bewerbung muss ein Bewerbungsbogen, der im Netz steht, ausgefüllt werden. Zusätzlich können Materialien, wie zum Beispiel Broschüren, Fotos oder Videos beigelegt werden. Bewerbungsschluss ist der 5. März 2010. Die Bewerbungen gehen an die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen, Klemensstraße 10 in 48143 Münster. In der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen werden auch alle Fragen zum Förderpreis „aktiv für junge Menschen“ beantwortet. Ansprechpartner dort ist Paul Claahsen. Er ist telefonisch unter 0251 / 492-5903 zu erreichen. Die E-Mail Adresse lautet claahsen@stadt-muenster.de. Informationen zum Förderpreis sind außerdem auf der Homepage der Kommunalen Stiftungen unter www.stiftungen-muenster.de. Die Preisverleihung findet am 25. März 2010 im Festsaal des Historischen Rathauses zu Münster statt

zum Presseartikel:
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Aktiv für junge Menschen - Stiftung Bürgerwaisenhaus lobt Förderpreis aus

Preis für aktive Ehrenamtliche (v. l.): J. Rickfelder, A. Hakenes, T. Paal

Grennline Ein Jugendverband bringt seine Freiwilligen regelmäßig auf die Titelseite des hauseigenen Magazins. Eine Jugendeinrichtung bietet ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm für Freiwillige an, das sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzt. Bei einer anderen Einrichtung bekommen die Leiter der Jugendgruppen ein Zertifikat für ihre Tätigkeit, das sie zum Beispiel zu einer Bewerbung dazulegen können. Wer bei seiner Arbeit mit Freiwilligen so verfährt, der hat nicht nur seine Projekte, sondern auch die Freiwilligen selbst im Blick. „Freiwillige wollen sich weiterbilden, sie wollen ihre Arbeit mitgestalten, und sie brauchen Anerkennung“, sagt Münsters Sozialdezernent Thomas Paal. „Wir suchen ab sofort in Münster beispielhafte Projekte, Maßnahmen oder Modelle aus dem Bereich der Jugendarbeit, die eine gute Arbeitsatmosphäre für Freiwillige schaffen oder schaffen wollen.“
„Aktiv für junge Menschen“ heißt der neue Förderpreis, den die Kommunale Stiftung Bürgerwaisenhaus zusammen mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien ausschreibt. Wer also aktuell an einem Projekt, einer Maßnahme oder einem Modell arbeitet oder etwas plant, das Mitgestaltung, Qualifikation und Anerkennung von Freiwilligen zum Ziel hat, kann sich für den Förderpreis bewerben. „In der Jugendarbeit sind Freiwillige die tragenden Säulen, und das gilt für fast alle Bereiche ob Pfadfinder, Theatergruppe oder Messdiener“, sagt Anne Hakenes, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien. Der Preis „Aktiv für junge Menschen“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld fließt dann in das Projekt oder das Modell, das ausgezeichnet worden ist. „Wer verdiente Freiwillige binden und neue Freiwillige gewinnen möchte, tut gut daran, ihnen eine fundierte Ausbildung anzubieten und gleichzeitig eine Art Anerkennungskultur zu entwickeln“, sagt Josef Rickfelder, Vorsitzender der Stiftungskommission der Stadt Münster. „Wir möchten alle Verbände, Einrichtungen oder Initiativen der Kinder- und Jugendarbeit dazu ermuntern, sich mit neuen Ideen, aktuellen Projekten oder Maßnahmen zu bewerben.“
Die Bewerbungsunterlagen sollten unter anderem eine Beschreibung der Ziele, Hinweise zur methodischen Umsetzung der Ziele, sowie einen Zeit- und einen Finanzierungsplan enthalten. Zusätzlich können Materialien, wie zum Beispiel Broschüren, Fotos oder Videos beigelegt werden.

Bewerbungsschluss ist der 05. März 2010.

Die Preisverleihung findet am 25. März 2010 im Festsaal des Historischen Rathauses zu Münster statt.

Die Bewerbungen gehen an die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen, Klemensstraße 10 in 48143 Münster. In der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen werden auch alle Fragen zum Förderpreis „Aktiv für junge Menschen“ beantwortet. Ansprechpartner dort ist Paul Claahsen. Er ist telefonisch unter 0251 / 492-5903 zu erreichen. Die E-Mail Adresse lautet claahsen@stadt-muenster.de.

zum Presseartikel:
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zum Ausschreibungstext:
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Welche Unterlagen werden bei einer Bewerbung benötigt:
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zum Bewerbungsbogen:
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Im Gesundheitshaus hört man besser Induktionsschleife hilft Menschen mit Hörschäden

v. l. Paul Claahsen (Kommunale Stiftungen), Doris Rüter (Behindertenbeauftragten der Stadt Münster) und Jörg Espei (Gesundheitshaus) nehmen die Induktionsschleife in Betrieb.

Grennline Der Bewegungsraum im Gesundheitshaus Münster ist jetzt mit einer sogenannten Induktionsschleife ausgestattet. Diese Schleife wirkt für Hörgeräte wie ein Verstärker. Wenn nur die Boxen lauter gedreht werden, bringt das für Menschen, die Hörgeräte tragen, nichts. Dann fangen nämlich die meisten Hörgeräte an zu vibrieren. Von sauberer Übertragung kann nicht mehr die Rede sein. Abhilfe schafft die Induktionsschleife. Dazu wurden Kabel im Fußboden des Bewegungsraums verlegt. Wenn nun jemand bei Veranstaltungen über die Anlage in ein Mikrophon spricht, werden die akustischen Signale direkt auf die Hörgeräte übertragen.
„Dass zur Barrierefreiheit auch Maßnahmen für Menschen mit Hörbehinderungen gehören, wird leider noch zu wenig berücksichtigt“, sagt Münsters Behindertenbeauftragte Doris Rüter. „Umso erfreulicher ist es, dass nun im Gesundheitshaus der erste Raum mit moderner Technik für schwerhörige Menschen ausgestattet ist.“ So haben es die Menschen, die Hörgeräte tragen, in Zukunft viel leichter, wenn sie zum Beispiel an Sportangeboten im Gesundheitshaus teilnehmen möchten.
Die Kommunalen Stiftungen Siverdes und Magdalenenhospital, die Eigentümer des Gesundheitshauses sind, haben 3 000 Euro investiert, um die Induktionsschleife einbauen zu lassen und die entsprechenden technischen Geräte zu kaufen. „Die Mitglieder der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen hatten das angeregt und wir haben die Anregung gerne aufgegriffen“, sagt Paul Claahsen von den Kommunalen Stiftungen. Bei der Umsetzung haben Anna-Maria Koolwaay und Bettina Merschieve vom Ortsverein Münster des Deutschen Schwerhörigenbundes mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Im Bewegungsraum des Gesundheitshauses musste der Boden ohnehin erneuert werden. „Mit dem zusätzlichen Geld der Kommunalen Stiftungen für die Induktionsschleife war das für uns eine gute Gelegenheit, den Bewegungsraum noch besser zu gestalten und an die Bedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderungen anzupassen“, freut sich Jörg Espei vom Gesundheitshaus. Paul Claahsen von den Kommunalen Stiftungen bringt es auf den Punkt: „Im Gesundheitshaus hört man jetzt besser!“



Sonnige Aussichten an der Coerheide 10 - Kommunale Stiftungen haben Sozialwohnungen in Coerde saniert

(v.l.) Voß( W+S), die Mieter Wiens, Wismann (W+S), Westphal, Kom. St.

Grennline Mieterin Liliane Wiens freut sich und geht nochmal kurz mit dem Putztuch über die Armaturen. Ein funkelnagelneues Badezimmer hat sie jetzt. „Das ist ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk“, sagt Liliane Wiens, die vor über 10 Jahren mit ihrem Mann Andrej aus Kasachstan nach Münster kam. Die Wohnung der Wiens gehört den Kommunalen Stiftungen Münster. Fast 300 Sozialwohnungen haben die Kommunalen Stiftungen in Coerde, und alle Wohnungen werden jetzt nach und nach saniert. Mitte August ging es los mit den Arbeiten, und zwar im Haus an der Coerheide. Die 24 Wohnungen in dem sechsstöckigen Gebäude sind gerade eben erst fertig geworden.
„Die Kommunalen Stiftungen haben für die Modernisierung dieses Hauses 600 000 Euro investiert“, sagt Christine Westphal von den Kommunalen Stiftungen. Die Wohn+ Stadtbau GmbH hat die Arbeiten durchgeführt. Jetzt sind nicht nur die Bäder neu. Außerdem wurden Dach und Keller wärmegedämmt, und auf dem Dach steht nun eine Solaranlage. „Für die Kommunalen Stiftungen spielen Energie- und Umweltaspekte eine große Rolle“, sagt Westphal. „Nur so können wir unseren Mietern helfen, Nebenkosten zu sparen und gleichzeitig auch etwas zum Umweltschutz beitragen.“ Und die Mieter können tatsächlich richtig viel sparen. „Die Kosten für warmes Wasser zum Beispiel werden durch den Einsatz der Solarenergie halbiert“, erklärt Christian Voß, Bauleiter von der Wohn+Stadtbau. „Wer jetzt nicht plötzlich Energie verschwendet, der kann etwa 250 Euro an Nebenkosten jedes Jahr einsparen.“
Die Sanierung der Stiftungswohnungen in Coerde geht im neuen Jahr weiter. Im Frühjahr 2010 sind die Stiftungswohnungen an der Dachsleite dran, danach die Wohnungen an der Königsberger Straße. 2014 soll alles fertig sein. Dann haben die Kommunalen Stiftungen insgesamt 5,2 Millionen Euro ausgegeben, um die fast 300 Sozialwohnungen in Coerde zu modernisieren. Während des Umbaus bleiben die Mieter dort wohnen. „In diesem Haus hat es aber keine Beschwerden gegeben“, sagt Voß. „Die Mieter waren alle total nett und sind froh darüber, dass ihr Haus so gut in Schuss ist.“ Das findet auch das Ehepaar Wiens. Und Liliane Wiens nimmt auch gerne ein kleines Geschenk der Wohn+Stadtbau entgegen, dass alle Mieter jetzt nach den Umbauarbeiten bekommen – zwei flauschige Badehandtücher fürs neue Badezimmer. „Für uns ist es wichtig, dass sich die Mieter in unseren Stiftungswohnungen wohl fühlen“, sagt Westphal. Die Wiens jedenfalls sind ein gutes Beispiel dafür.

zum Presseartikel:
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Centspende für den guten Zweck

Buttons für Spendenwillige

Grennline Auf der Personalversammlung am 24.11.2009 informierten sich Kolleginnen und Kollegen der Stadt Münster über die Stiftung Mitmachkinder und die Cent-Spendenaktion.

Ende November hatte der Vorsitzende des Personalrates Jochen Lüken die Beschäftigten der Stadt Münster dazu aufgerufen, die Stiftung Mitmachkinder zu unterstützen. Über 100 Beschäftigte lassen bereits von ihren Gehältern ganz einfach ihre Cent- oder Eurospende für die Mitmachkinder abbuchen. „Wir wünschen uns aber, dass sich noch mehr Kolleginnen und Kollegen für so eine Spende entscheiden“, so Lüken.
Jede Spende, egal in welcher Höhe, ist wichtig für die Mitmachkinder, und für Spenden gibt es viele Anlässe. „Vielleicht geht ja jemand auf einer Weihnachtsfeier mit einem Sparschwein herum oder stellt bei einem nachbarschaftlichen Glühweintrinken eine Sammelbüchse für die Stiftung Mitmachkinder auf“, regt Woldt an. Das Geld kommt jedenfalls dort an, wo es ankommen soll, bei den Kindern, für die mitmachen und dabei sein alles ist.
Die erforderliche Einverständniserklärung für die Cent-Spende ist im Intranet zu finden oder erhältlich bei den Stiftungen. Mitmachen lohnt sich: Unter den ersten 1 000 Cent-Spendern wird eine Woche Urlaub für 2 Personen in einer gemütlichen Ferienwohnung „hinterm Deich“ verlost, ebenso wie ein Wochenend-Kurztrip.
Wer darüber hinaus spenden möchte, kann die Spende auf folgendes Konto einzahlen: Kontonummer: 342 102 03 bei der Sparkasse Münsterland Ost, BLZ 400 501 50.



10 Jahre Partnerin für freiwilliges Engagement - FreiwilligenAgentur Münster feiert Geburtstag

Grennline „Seit 10 Jahren ist die FreiwilligenAgentur eine verlässliche Servicestelle für freiwilliges Engagement in Münster, und das wird auch in Zukunft so sein“, sagt Münsters Sozialdezernent Thomas Paal. Die Zahlen der letzten 10 Jahre sprechen eine deutliche Sprache. Mehr als 30 000 Menschen haben mit der FreiwilligenAgentur Kontakt aufgenommen, per E-Mail, per Telefon, in persönlichen Beratungsgesprächen, in Foren oder bei Vorträgen. „Wir informieren, vermitteln und qualifizieren, und das mit großem Erfolg“, sagt Andrea Evers von der FreiwilligenAgentur. Mehr als 300 Organisationen, die Freiwillige suchen, sind in der Datenbank der Freiwilligenagentur. Aber auch Freiwillige selbst können sich dort eintragen lassen und ihre Dienste anbieten. 1.200 Mal wird die Datenbank im Monat angeklickt. Außerdem kümmert sich die FreiwilligenAgentur darum, dass die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement stimmen. „Freiwillige entscheiden natürlich selbst darüber, in welchem Umfang sie sich einsetzen wollen“, erklärt Evers. „Trotzdem müssen klare Absprachen verbindlich getroffen werden.“ Darauf zielt beispielsweise die Fortbildung zum Freiwilligenkoordinator ab, die die FreiwilligenAgentur anbietet.
„Verlässliche Rahmenbedingungen sind enorm wichtig für freiwilliges Engagement“, betont Paal. „Entscheidend ist jedoch darüber hinaus die Wertschätzung, die den Freiwilligen entgegengebracht wird.“ Und genau dafür sensibilisiert die FreiwilligenAgentur die Organisationen immer wieder. Die Agentur tut aber auch selbst etwas, um Freiwilligen besondere Wertschätzung entgegenzubringen. So begleitet die FreiwilligenAgentur beispielsweise die Verleihung der Münsternadel. Für Jugendliche, die sich engagieren, ist die Agentur in den letzten Jahren Kooperationspartner der „Fetten-Dank“-Party gewesen. Um neue Freiwillige zu gewinnen, organisiert die FreiwilligenAgentur unter anderem alle zwei Jahre den Freiwilligentag. Unter dem Motto „Dein Tag für Münster“ haben die Münsteraner die Möglichkeit, sich einen Tag lang als Freiwillige auszuprobieren. Der Tag fand bereits zweimal statt. Rund 700 Münsteraner waren insgesamt dabei.
Die Kommunale Stiftung Siverdes ist Trägerin der FreiwilligenAgentur. „Siverdes finanziert die Agentur, um das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Münster zu stärken und weiter zu entwickeln“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen. „Münster ist eine Bürgerstadt, doch auch hier gibt es noch Potential, beispielsweise bei jungen Menschen, die sich gern engagieren möchten, aber nicht recht wissen wie und wo.“
Auch in den nächsten Jahren hat die FreiwilligenAgentur noch viel vor. So will die Agentur eine Freiwilligenakademie ins Leben rufen und deutlich mehr Fortbildungen anbieten. Sie möchte außerdem die Angebotsfelder Sport, Umwelt und Kultur mehr bewerben. Erklärtes Ziel ist es auch, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stärker anzusprechen und für freiwilliges Engagement zu begeistern.
Am Freitag, 4. Dezember 2009, feiert die Freiwilligenagentur im Gesundheitshaus ihren Geburtstag, unter anderem mit der Eröffnung einer Fotoausstellung zum Jugendwettbewerb „Knips dich freiwillig!“, eine Feier also ganz im Zeichen freiwilligen Engagements.

zum Presseartikel:

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Erste Spendenaktion für Mitmachkinder A-capella-Chor „LIPS ECLIPSE“ spendet 735 Euro

David und Jakob Thiele sammeln Spenden für die Stiftung Mitmachkinder

Grennline Der A-capella-Chor „LIPS ECLIPSE“ gibt nur einmal im Jahr ein Konzert und das auch nur für Freunde und Angehörige. In diesem Jahr hat der Chor dabei für die Stiftung Mitmachkinder gesammelt. Die Stiftung, die erst in diesem Herbst gegründet wurde, hilft armen Kindern in Münster, damit diese Kinder auch bei Aktivitäten außerhalb von Schule mitmachen können. Die Stiftung bezahlt dann beispielsweise Sportkurse, Musikstunden oder Kulturangebote. „Wir haben uns für die Stiftung Mitmachkinder entschieden, weil uns die hohe Anzahl der Kinder, die hier bei uns in Münster an der Armutsgrenze leben, überrascht hat und weil das Geld zu hundert Prozent bei den Kindern und Jugendlichen ankommt", sagt Chorsprecher Rolf Suhre. Ganz nach dem Motto „Kinder sammeln für Kinder“, schickte Chormitglied Conny Thiele ihre Söhne David und Jakob mit dem Schwein herum. Spontan kamen dabei 735 Euro zusammen. Es war die erste Spendenaktion für die Stiftung Mitmachkinder in Münster. „Hoffentlich spenden noch ganz viele Menschen in Münster für die Stiftung Mitmachkinder, so wie das dieser Chor getan hat“, wünscht sich Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen. In Münster sind fast 8 000 Kinder arm oder von Armut bedroht. Und diese Kinder sollen nicht arm an Möglichkeiten sein.

Informationen zu Stiftung Mitmachkinder gibt es auf dieser Homepage unter dem Menüpunkt Mitmachkinder der linken Leiste.



Preis für Münsters Stiftungen

Grennline Erfolg für die Kommunalen Stiftungen in Münster: In Berlin wurden sie am 12.11.2009 mit dem Kommunikationspreis "Kompass 2009" in der Kategorie Projektdokumentation ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis vom Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Jury würdigte im Museum für Kommunikation am Abend die vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit für den ersten regionalen Stiftungstag Münster Westfalen. Die Kampagne zum Stiftungstag erzeugte hohe Aufmerksamkeit und zog mehr als 1.500 Besucher an. "Die Preisträger zeigen, wie sich durch persönliches Engagement und Kreativität auch mit geringem finanziellen Aufwand viel bewirken lässt", sagte Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Der erste Preis der Hauptkategorie ging an die Stiftung Zeit für Menschen aus Nürtingen. Beworben hatten sich 61 Stiftugnen mit 76 Einreichungen.


zum Zeitungsartikel:
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zur Projektdokumentation:
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zum Sprechtext der Preisverleihung:
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Dabei sein ist für Kinder alles - Stiftung Mitmachkinder hilft armen Kindern in Münster

Foto: (von links) Thomas Paal, Münsters Sozial- und Stiftungsdezernent, Petra Woldt, Leiterin der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen und Ulrich Schindler, Vorsitzender der AG Wohlfahrt

Grennline Die siebenjährige Mara (der Name wurde geändert) ist ein sehr schüchternes Kind und nur wenig selbstbewusst. An der Kletterwand in der Turnhalle taut sie aber auf. Das hat auch ihre Lehrerin bemerkt. Klettern ist also für Mara offenbar genau das Richtige, um selbstbewusster zu werden und sich gut zu entwickeln. Ein Abo für die Kletterhalle kann sich Maras Familie, die von Hartz IV lebt, nicht leisten. Darum hat die Lehrerin einen Antrag an die Stiftung Mitmachkinder gestellt, damit Mara in ihrer Freizeit klettern gehen kann.
„Kinder wie Mara sollen die Chance bekommen, an ganz normalen Sport-, Musik- oder Kulturangeboten außerhalb der Schule, teilzunehmen“, sagt Münsters Sozial- und Stiftungsdezernent Thomas Paal. Fast 8 000 Kinder in Münster sind arm oder von Armut bedroht. „Diese Kinder laufen nicht nur Gefahr, sozial ausgegrenzt zu werden. Den Kindern fehlt oftmals auch eine individuelle Förderung, damit sich ihre Persönlichkeiten nachhaltig entwickeln können“, so Paal. Deshalb haben die Kommunalen Stiftungen und die Stadt Münster 60 000 Euro in die Hand genommen und die Stiftung Mitmachkinder ins Leben gerufen. Alle Münsteraner, ob Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen oder Institutionen, können die Stiftung Mitmachkinder mit einer Spende oder einer Zuwendung unterstützen. „Jede Spende ist wichtig, denn nur so können wir möglichst viele Kinder und Jugendliche fördern und die Stiftung Mitmachkinder auch dauerhaft auf feste Füße stellen“, betont Paal. Das Organisatorische der Stiftung Mitmachkinder übernimmt die Kommunale Stiftung Bürgerwaisenhaus. Die Stiftung Bürgerwaisenhaus hilft seit ihrer Gründung im Jahre 1592 Kindern in Not. Dabei setzte die Stiftung schon vor 400 Jahren darauf, nicht nur Not zu lindern, sondern die Kinder auch zu fördern. Bei der Stiftung Bürgerwaisenhaus gehen auch die Förderanträge für die Mitmachkinder ein. Schul- oder Kindergartenleiter und alle, die professionell mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dürfen Anträge stellen. „Damit stellen wir sicher, dass die Maßnahmen Aussicht auf Erfolg haben und den Bedürfnissen und Neigungen der Kinder entsprechen“, sagt Paal. Nachdrücklich unterstützt wird das Anliegen der Stiftung Mitmachkinder von der AG Wohlfahrt, in der die Wohlfahrtsverbände und die Stadt Münster seit gut 40 Jahren zusammenarbeiten. „Wir kümmern uns besonders um die Belange von Familien, denen es finanziell nicht so gut geht, und dabei ist es uns sehr wichtig, dass die Kinder aus diesen Familien in unserer Gesellschaft nicht ausgegrenzt werden, sondern dabei sein können“, sagt der Vorsitzende der AG Wohlfahrt, Ulrich Schindler. Informationen zur Stiftung Mitmachkinder gibt es auf der Homepage der Kommunalen Stiftungen unter: [link="http://www.stiftungen-muenster.de"][/link]


zu den Presseartikeln:
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„Knips dich freiwillig!“ in Westfalen - Fotowettbewerb für junge Leute im Ehrenamt

(von links) Andreas Evers, FreiwilligenAgentur Münster, Carmen Hörbelt, LVM-Versicherungen und Professor Michael Vilain, Zentrum für Nonprofit-Management Münster

Grennline Ob sie nun Feuer löschen, für die alte Dame von nebenan einkaufen gehen oder an der Internetseite für eine Bürgerstiftung basteln, mehr als eine Million Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein Westfalen engagieren sich freiwillig. „Klare und zeitlich begrenzte Aufgaben stehen dabei im Mittelpunkt während Hierarchien und langwierige bürokratische Prozesse eher hinderlich sind“, sagt Prof. Michael Vilain vom Zentrum für Nonprofit-Management in Münster. Mit dem Fotowettbewerb „Knips dich freiwillig!“ soll das Engagement der jungen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar gemacht werden. „Wir wollen zeigen, wie bunt und vielschichtig das Engagement ist und suchen deshalb die schönsten Bilder von jungen Menschen im Ehrenamt“, betont Vilain. Gemeinsam mit der FreiwilligenAgentur Münster hat das Zentrum für Nonprofit-Management den Fotowettbewerb „Knips dich freiwillig!“ ins Leben gerufen. „Die besten Fotos werden später in einer Ausstellung zu sehen sein. Eine Ausstellung, die zeigt, wie wertvoll es ist, wenn sich junge Menschen in unserer Gesellschaft engagieren“, erklärt Andrea Evers von der FreiwilligenAgentur. Alle Fotos werden außerdem in einer Online-Galerie ausgestellt. Preise gibt es natürlich auch bei diesem Wettbewerb. Die ersten drei Sieger bekommen insgesamt 1 000 Euro. Für die Plätze vier bis zehn stellen verschiedene Sponsoren Sachpreise zur Verfügung. Hauptsponsor von „Knips dich freiwillig!“ ist der LVM in Münster. „Wir unterstützen den Wettbewerb, weil wir den Wunsch haben, engagierte Jugendliche zu motivieren, sich auch weiterhin für die gute Sache einzusetzen“, sagt Carmen Hörbelt von den LVM-Versicherungen. Der Wettbewerb richtet sich im Kern an 14- bis 24Jährige. „Wer aber 25 oder 26 Jahre alt ist, kann selbstverständlich auch noch mitmachen“, sagt Vilain. „Genauso ist es mit der Region. Wir gehen davon aus, dass wir überwiegend Bewerbungen aus Westfalen bekommen. Aber auch da sind wir durchaus bereit, mehr in die Breite zu gehen.“
Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, klickt [link="http://www.knips-dich-freiwillig.de"][/link] an. Eine kurze Geschichte zum Foto kommt in eine Mail, das Foto in den Anhang. Einsendeschluss ist der 18. November 2009. Danach tagt die Jury, in der Fotografen und Ehrenamtsexperten sitzen werden. Die Preisverleihung ist am 4. Dezember 2009 im Gesundheitshaus in Münster, dem Sitz der FreiwilligenAgentur. Die FreiwilligenAgentur Münster, die in Trägerschaft der Kommunalen Stiftung Siverdes ist, feiert am Tag der Preisverleihung ihren 10.Geburtstag. Die Fotoausstellung „Knips dich freiwillig!“ ist zunächst im Gesundheitshaus zu sehen. Danach wandert sie durch Münster.

zum Presseartikel:
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Neue Homepage der FreiwilligenAgentur Münster incl. Börse und Datenbank geht ins Netz

Freuen sich über die neue Homepage Andrea Evers (links) und Karin Pape von der Freiwilligenagentur Münster

Grennline Passend zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements startet die FreiwilligenAgentur Münster noch einmal richtig durch. Der neue Internetauftritt der Agentur ist ein echter Marktplatz für alle, die sich freiwillig engagieren möchten. Die Homepage ist nämlich jetzt Börse und Datenbank zugleich.
Wer also zum Beispiel alten Menschen helfen, Kindern gesunde Ernährung zeigen oder Jugendlichen die Natur näher bringen möchte, kann sich in die Datenbank eintragen lassen. „Dann steht dort, wozu der potentielle Freiwillige Lust hat und was er besonders gut kann“, erklärt Andrea Evers von der FreiwilligenAgentur. Ein paar andere Daten wie Alter und Geschlecht kommen natürlich auch noch dazu. Der Eintrag bleibt aber ansonsten anonym. Wer gerade diesen Freiwilligen braucht, muss sich also erst an die FreiwilligenAgentur wenden. „So schützen wir die Freiwilligen vor unseriösen Angeboten und davor, dass ihre Daten missbraucht werden“, sagt Evers. Bei den Angeboten für Freiwillige, läuft das etwas anders. Wie in einer Stellenanzeige beschreiben die Organisationen das Profil des Freiwilligen, den sie suchen und die Tätigkeit. Die Kontaktdaten sind hier öffentlich. Etwa 120 Organisationen und Vereine mit rund 160 Angeboten stehen im Moment in der Datenbank. `Suchen und finden` heißt dann die wichtige Funktion, die Angebote von Organisationen und Angebote von Freiwilligen passgenau und innerhalb von Sekunden zusammenführt.
Das alles hat die Kommunale Stiftung Siverdes als Trägerin der FreiwilligenAgentur Münster möglich gemacht. „Wir haben damit in die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements in Münster investiert“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen. „Das Internet gewinnt nämlich auch in der Freiwilligenarbeit immer mehr an Bedeutung.“ Karin Pape von der FreiwilligenAgentur kann das nur unterstreichen. „Gerade auch für jüngere Menschen, die auf der Suche nach einem Betätigungsfeld sind, ist das Internet eine wichtige Plattform.“ So kommt die neue Homepage der Freiwilligenagentur modern und übersichtlich daher. Aktuelle Informationen zum Beispiel über Veranstaltungen der Freiwilligenagentur sind auf einen Blick zu sehen. Auf der Startseite wird immer eine sogenannte „Einrichtung des Monats“, die Freiwillige sucht, besonders hervorgehoben.
Was das Erscheinungsbild angeht, ist der neue Internetauftritt der FreiwilligenAgentur jetzt auch an das Corporate Design der Kommunalen Stiftungen angepasst, zu denen auch die Stiftung Siverdes als Trägerin gehört. „Was auf der Homepage früher blau war ist heute grün, stiftungsgrün“, so Woldt. Und das ist die neue Adresse im Netzt: [link="http://www.freiwilligenagentur-muenster.de"][/link]



Treffpunkt der Nationen - 10 Jahre Integrationsarbeit im Wohnquartier Osthuesheide

Grennline „In der Begegnungsstätte ´Treffpunkt Waldsiedlung` haben wir in den letzten Jahren viele Menschen zusammengebracht, jede Menge Konflikte gelöst und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten organisiert“, sagt Annamaria Ittermann, Vorsitzende des Vereins ´Treffpunkt Waldsiedlung´ in Osthuesheide. Wenn Menschen aus über 20 Nationen mit ganz unterschiedlichen Schicksalen und Zuwanderungsgeschichten in einem Viertel zusammenleben, ist das schon eine echte Herausforderung. Ittermann ist stolz auf das, was die Ehrenamtlichen in der Begegnungsstätte geleistet haben. Und das darf sie sein, meint auch Münsters Sozialdezernent, Thomas Paal. Der kam nämlich extra nach Angelmodde-West, um das 10Jährige des Projekts „Wald und Heide“ mitzufeiern. In dem Projekt, das von der Kommunalen Stiftung Siverdes und dem Caritasverband Münster vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, ist der Treffpunkt Waldsiedlung ein wichtiger Baustein. So passiert in der Begegnungsstätte alles, was Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenführt, wie zum Beispiel Sprach- und Sprechtrainings, Dialoge der Religionen oder interkulturelles Kochen. Aber auch materielle Hilfen gibt es im Treffpunkt, wie eine Nähstube oder die Verteilung von Lebensmitteln der Münster-Tafel. Wichtig ist dabei, dass die Menschen, die im Viertel leben, selbst ganz aktiv bei der sozialen Arbeit mitmachen. „Ohne die vielen Angebote und Aktivitäten des Vereins wäre es nicht gelungen, einen guten Draht zu den Nachbarinnen und Nachbarn im Wohnquartier Osthuesheide zu entwickeln“, bedankte sich Thomas Paal bei allen, die freiwillig mitgeholfen haben und auch weiter mithelfen, das Zusammenleben der Menschen in Osthuesheide zu verbessern und die sozialen Probleme zu lösen. Der Dank des Sozialdezernenten galt aber auch den Profis von der Stiftung Siverdes und vom Caritasverband, die das gesamten Projektes „Wald und Heide“ seit zehn Jahren umfassend begleiten. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. So zeigt sich, dass durch das Projekt die Probleme weniger eskalieren. Viele Probleme können außerdem direkt bearbeitet oder gezielt an die entsprechenden Fachstellen weitergeleitet werden. „Das Projekt ´Wald und Heide´ ist durch seine positive Wirkung sogar zum Vorzeigeprojekt bürgerschaftlicher Selbst- und Mithilfe geworden“, sagt Paal. Die Kommunale Stiftung Siverdes hat bisher insgesamt eine Viertel Million Euro in diese Form der Gemeinwesenarbeit investiert. Und die Stiftung wird auch weiterhin ein verlässlicher Partner im Projekt bleiben.

Zur Pressemitteilung:
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Stadtführer für behinderte Menschen wieder online - Hüfferstiftung finanziert neuen Internetauftritt von KOMM

Der Vorsitzende des Kuratoriums, Oberbürgermeister Berthold Tillmann, die Behinder-tenbeauftragte der Stadt Münster, Doris Rüter, und Kuratoriumsmitglied Dr. Paul Eduard Hüffer informieren sich über den neuen Internetauftritt von KOMM

Grennline Wenn Menschen ohne Behinderungen ausgehen, können sie überall hingehen. Wer aber zum Beispiel im Rollstuhl sitzt, der fragt sich jedesmal: Komme ich in das Restaurant überhaupt rein? Treppenstufen, schmale Türen und keine behindertengerechte Toiletten - Hürden für Menschen mit Behinderungen gibt es reichlich.
Ein Klick auf [link="http://komm.muenster.de"][/link] hilft bei der Suche nach Restaurants, Cafes oder Kneipen, in die man auch mit Rollstuhl hineinfahren kann, oder nach Veranstaltungsräumen mit Technik für schwerhörige Menschen. In der Datenbank von KOMM sind nicht nur Gastronomiebetriebe erfasst, sondern auch Arztpraxen, Behörden oder Beratungsstellen.
Vor über 10 Jahren haben die kommunale Stiftung Siverdes und das Institut für Geografie der Westfälischen Wilhelms-Universität das Projekt an den Start gebracht. Jetzt wurde KOMM inhaltlich und technisch erneuert. Die Homepage ist nun barrierefrei, und die Inhalte sind übersichtlicher gestaltet. Das Geld dafür hat die Hüfferstiftung, ebenfalls eine städtische Stiftung, in die Hand genommen. „Die Hüfferstiftung setzt sich dort ein, wo es darum geht, das Leben für Menschen mit Behinderungen in Münster zu erleichterten. KOMM ist ein gutes Beispiel dafür“, sagt Dr. Paul Eduard Hüffer, Kuratoriumsmitglied der Hüfferstiftung.
Denn KOMM zeigt nicht nur an, ob Gebäude für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind, sondern gibt auch Detailinfos – von der Türbreite …bis hin zu Einzelheiten, wie der Aufzug aussieht. „KOMM leistet damit einen Beitrag, Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe zu ermöglichen, sagt die Behindertenbeauftragte der Stadt Münster, Doris Rüter. 350 Einrichtungen sind in der Datenbank bisher gespeichert. Ab Ende Oktober können Sie auch in einem interaktiven Stadtplan angezeigt werden. Die Datenbank wird auch in den nächsten Jahren ständig aktualisiert. Weitere Bestandteile von KOMM sind ein Terminkalender und eine Mailing-Liste.


zum Presseartikel: [filelink="161"][/filelink] WN, 04.10.2009



In Sachen Ehrenamt unterwegs - Neue Gesichter in Münsters Freiwilligenagentur

Foto (von links) Andrea Evers und Anne Decamotan

Grennline „Nur wenn Menschen sich freiwillig engagieren, kann Gesellschaft funktionieren“, davon ist Andrea Evers fest überzeugt. Vor gut vier Wochen hat die 36jährige Diplom-Sozialpädagogin ihre neue Stelle bei der Freiwilligenagentur Münster angetreten. Evers berät dort Menschen, die freiwillig tätig werden wollen. Sie ist aber ebenso Ansprechpartnerin für Organisationen, die Freiwillige einbinden möchten. „Freiwillige müssen Möglichkeiten haben, das, was sie tun, auch selber mitzugestalten. Außerdem sind Anerkennung und Wertschätzung für Freiwillige enorm wichtig“, sagt Evers, die auch schon in ihren ersten Wochen in der Freiwilligenagentur Münster so einige Beratungsgespräche geführt hat. Auch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit sind für die neue Aufgabe von Vorteil. „Die Freiwilligenagentur möchte nämlich noch mehr Jugendliche und junge Erwachsene als Freiwillige gewinnen. Das wird in Zukunft einer der neuen Schwerpunkte unserer Arbeit sein“, sagt Evers.
Anne Decamotan ist das zweite neue Gesicht in Münsters Freiwilligenagentur. Die 30jährige Diplom-Theologin betreut das Projekt ´Von Mensch zu Mensch´. Bei ´Von Mensch zu Mensch´ sind in ganz Münster etwa 400 Freiwillige aktiv. Die Freiwilligen besuchen alte und hilfebedürftige Menschen, die allein leben, und unterstützen sie zum Beispiel beim Einkaufen oder machen mit ihnen Spaziergänge. „Die Freiwilligen arbeiten zwar eigenständig in den einzelnen Stadtteilen oder Stadtvierteln, meine Aufgabe ist es aber, den Freiwilligen bei der Organisation unter die Arme zu greifen“, sagt Decamotan. ´Von Mensch zu Mensch´ ist ein Projekt der Kommunalen Stiftung Magdalenenhospital, das vor über sechs Jahren aus der Taufe gehoben wurde. „Mit der Stelle von Frau Decamotan haben wir ´Von Mensch zu Mensch´ jetzt an die Freiwilligenagentur angebunden“, sagt Petra Woldt von den Kommunalen Stiftungen Münster. „Die Freiwilligenagentur, die ebenfalls von einer Kommunalen Stiftung, nämlich der Stiftung Siverdes finanziert wird, ist genau das richtige Umfeld für ein solches Projekt mit so vielen Hundert Freiwilligen.“
Die Freiwilligenagentur Münster hat übrigens nicht nur zwei neue Gesichter, sondern auch eine neue Telefonnummer. Die Freiwilligenagentur, die ja im Gesundheitshaus an der Gasselstiege sitzt, ist ab sofort unter Tel. 0251 / 492 – 5970 erreichbar.



"Von Mensch zu Mensch" ein Projekt der Stiftung Magdalenenhospital - Hilfe wird weiter gefördert

Freuen sich über die weitere Förderung von "Von Mensch zu Mensch": Beigeordneter Thomas Paal und Petra Woldt, Leiterin der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

Grennline Die 400 Freiwilligen, die sich in ganz Münster für „Von Mensch zu Mensch“ engagieren, bekommen auch weiter Unterstützung von der Kommunalen Stiftung Magdalenenhospital. „Wir sind sehr froh, dass der Rat dafür jetzt grünes Licht gegeben hat, denn ,Von Mensch zu Mensch’ ist ein wunderbar nachhaltiges Projekt“, sagt Münsters
Stiftungsdezernent Thomas Paal.
Die Stiftung Magdalenenhospital hat „Von Mensch zu Mensch“ vor über sechs Jahren als eine Art erweiterte Nachbarschaftshilfe aus der Taufe gehoben. Mittlerweile gibt es 22 Stadtteilinitiativen. Die vielen Hundert Freiwilligen besuchen alte und hilfebedürftige Menschen, die allein leben. Sie gehen für die überwiegend älteren Menschen Einkaufen, lesen ihnen Zeitungen vor, machen mit ihnen Spaziergänge oder helfen beim Briefeschreiben. Die Freiwilligen arbeiten zwar eigenständig in den jeweiligen Stadtteilen und Stadtvierteln. „Die Stiftung Magdalenenhospital unterstützt die Freiwilligen aber bei der Organisation“, sagt Petra Woldt von der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen. So werden die Stadtteilinitiativen auch in den nächsten Jahren Geld für sogenannte Regiekosten wie Porto, Telefon oder Miete bekommen. Die Pilotphase des Projektes wäre Ende 2009 beendet gewesen. Der Rat hat aber in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig beschlossen, dass die Stiftung Magdalenenhospital „Von Mensch zu Mensch“ wegen der nachhaltigen Erfolge zur Entwicklung ehrenamtlichen Engagements in den Stadtteilen auch weiterführen wird. Dafür wird die Stiftung ab 2010 jährlich
110 000 Euro aufwenden.



Erster Stiftungstag Münster Westfalen
Freuten sich über eine gelungene Werbung für den Stiftungsgedanken (v. l.): Petra Woldt (Organisationsteam),

Freuten sich über eine gelungene Werbung für den Stiftungsgedanken (v. l.): Petra Woldt (Organisationsteam), Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Karin Reismann (Bürgermeisterin Münster), Klaus Richter (Sparkasse Münsterland Ost), Katja Ebstein, Wieland Pieper (IHK Nord Westfalen) und Stadtrat Thomas Paal (Kommunale Stiftungen Münster).

Grennline Der erste Stiftungstag Münster Westfalen war ein voller Erfolg. Rund 1.500 Besucherinnen und Besucher schlenderten über den Markt der Stiftungen im Foyer der Bezirksregierung. Eröffnet wurde der Markt von Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und von Katja Ebstein. Die Sängerin ist selbst Stifterin. Die Katja-Ebstein-Stiftung kümmert sich unter dem provokanten Motto "Ene mene muh und arm bist du" um benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Auch das Stiftungsforum, der fachliche Teil des Stiftungstages, war sehr gut besucht. Über 200 Stiftungsinteressierte kamen zur Auftaktveranstaltung im Rathausfestsaal und nahmen an den Workshops teil.


Pressestimmen zum Stiftungstag hier:

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[filelink="116"][/filelink]

Homepage zum Stiftungstag:

[link="http://www.stiftungstag-muenster.de"][/link]



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